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15.05.2006
 

NBA-Playoffs

Cassell lässt die Clippers jubeln

Im dritten Spiel des Conference-Halbfinals gegen Phoenix hatte er in der entscheidenden Phase noch auf der Bank geschmort, diesmal durfte Sam Cassell ran - und gewann die Partie für seine L.A. Clippers. Miami gelang die Vorentscheidung in New Jersey.

Hamburg - Cassell kam im vierten Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Phoenix Suns auf 28 Punkte, elf Rebounds und neun Assists und wurde in der Schlussphase zum entscheidenden Mann beim 114:107-Erfolg in Los Angeles. Spielmacher Cassell, der mit den Houston Rockets 1996 und 1997 zwei Meisterschaften gewann und damit der erfahrenste Akteur der Clippers ist, traf - obwohl am Knöchel verletzt - in der letzten Spielminute einen Dreipunktewurf. "Diesmal habe ich am Schluss die Gelegenheit bekommen, ein paar wichtige Schüsse zu nehmen", erklärte Cassell, der in den Playoffs noch mehr die "Führungsrolle übernehmen" will.

Clippers-Guard Cassell: Entscheidung kurz vor Schluss
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REUTERS

Clippers-Guard Cassell: Entscheidung kurz vor Schluss

Neben Cassell sorgten die Forwards Elton Brand und Corey Maggette dafür, dass es in der Serie gegen Phoenix nun 2:2 steht. 30 Punkte, neun Rebounds und acht Assists standen für Brand zu Buche, Maggette kam auf 18 Zähler und 15 Rebounds. Der 26-Jährige war für den eher defensiv orientierten Quinton Ross in die erste Fünf gerutscht und erfüllte die ihm gestellte Aufgabe hervorragend: Im Spiel zuvor hatte sich Phoenix-Guard Steve Nash noch auf die schnellen Gegenzüge konzentrieren können, zu berechenbar war der Schwachpunkt Ross - dank Maggettes Offensivstärke musste sich Nash nun einen festen Gegenspieler in der Verteidigung suchen. Im Angriff lief es für den Kanadier auch nicht rund, lediglich acht Zähler bedeuteten eine magere Ausbeute.

Verlassen konnten sich die Suns diesmal auf ihren Scharfschützen Raja Bell, der Guard traf sieben seiner zwölf Dreierversuche und kam insgesamt auf 33 Punkte. Shawn Marion zeigte sich im Vergleich zur dritten Partie, als der Suns-Forward 32 Zähler und 19 Rebounds geholt hatte, jedoch stark verschlechtert: 14 Punkte und zehn Rebounds standen am Ende auf dem Scoreboard. Mitentscheidend für die Niederlage war auch die Unterlegenheit in der Verteidigung. 37:55 Rebounds sprechen eine deutliche Sprache. Die nächste Partie findet in der Nacht zum Mittwoch in Phoenix statt.

Nicht mehr ganz so spannend ist es im Duell der Miami Heat und den New Jersey Nets. Die Heat, nach der regulären Saison im Osten das zweitbeste Team, gewannen in East Rutherford 102:92 und führen in der Best-of-seven-Serie nun 3:1. Bedanken konnte sich die Mannschaft von Trainer Pat Riley zur Abwechslung einmal nicht nur bei Guard Dwyane Wade. Der 24-Jährige überragte zwar mit einer Allround-Vorstellung (31 Punkte, acht Assists und sieben Rebounds), im Gegensatz zu den vergangenen Partien überzeugten jedoch auch die beiden Flügespieler.

Udonis Haslem (20 Punkte, elf Rebounds) zeigte vielleicht das beste Playoff-Spiel seiner Karriere, Antoine Walker kam ebenfalls auf 20 Zähler. "Ich dachte mir, dass Udonis uns die wichtigen Rebounds holen würde, und er hat es getan, wenn es darauf ankam", lobte Heat-Coach Riley.

Auf der Gegenseite machte sich Ernüchterung breit, insbesondere bei Jason Kidd, der eine außergewöhnliche Leistung gezeigt hatte. "Das war ein enorm wichtiges Spiel und wir dachten, dass wir die Serie ausgleichen könnten", sagte Kidd, der mit 17 Punkten, zwölf Assists und 13 Rebounds ein Triple-Double aufstellte. "Wir dürfen die Heat nicht so schnell spielen lassen. Vince Carter erzielte 26 Punkte, konnte die Niederlage vor eigenem Publikum aber auch nicht abwenden. In der Nacht zum Mittwoch kann Miami den Einzug ins Conference-Finale klarmachen.

goe

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22.06.2006 von adrian01:

Zu tiefst schade! Dirk Nowitzki hat sich hervorragend geschlagen, leider hat der alte Fuchs Pat Riley doch noch einen Weg gefunden, ihn einzubremsen. Glückwunsch an die Heat und ihren Gel-Frisur-Coach, hätte nicht gedacht, dass [...] mehr...

21.06.2006 von Luv4daGame:

Schade... den sicher geglaubten Titel nach dem 2:0 Start aus den Händen gegeben. Wade ist verdienter Finals MVP. 2. Finals MVP wäre definitiv Nowitzki. Schade, Schade, Schade. Und nächstes Jahr wirds schwerer... Mit [...] mehr...

19.06.2006 von El Duderino:

Die NBA benötigt dringend einen neuen (amerikanischen) Superstar, die Story eignet sich doch bestens mit 0:2 zurückgelegen und dann noch gewinnen, dank Dwayne Wade . . . Alles ein bischen sehr offensichtlich, schade, [...] mehr...

19.06.2006 von fruchttasche:

Tut mir leid dieses Thema jetzt wieder zu bedienen, aber: Die Schiedsrichter haben heute Nacht den Mavssieg verpfiffen. Zu aller erst die völlig überzogene Strafe für Stackhouse. Sogar Shaq meinte zu dieser Entscheidung, dass sie [...] mehr...

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