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30.05.2007
 

NBA-Megadeal

Bryant will die Lakers verlassen

Der beste Spieler der NBA hat genug von seinem Club. Kobe Bryant fordert die Führung der Los Angeles Lakers ultimativ auf, ihn an ein anderes Team abzugeben. Bryant fühlt sich von seinem derzeitigen Arbeitgeber hinters Licht geführt.

Hamburg – "Ich möchte weg", sagte Bryant ESPN Radio, "meine Entscheidung ist endgültig." Zu einem Wechsel gebe es keine Alternative, so der 28-Jährige. "Die Lakers können mich nicht mehr umstimmen." Grund für den Wunsch, dem ehemaligen Meister den Rückkehr zu kehren, sind zum einen die schlechte sportliche Perspektive des Teams und zum anderen das zerrüttete Verhältnis zwischen NBA-Topscorer Bryant und der Clubführung. "Es geht hier um Vertrauen." Dies sei bei ihm nicht mehr der Fall, so Bryant. Einen neuen Arbeitgeber hat Bryant erst einmal nicht im Auge, er will nur weg von den Lakers. "Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich auch auf dem Pluto spielen." Lakers-Eigentümer Jerry Buss, gegen den seit heute wegen Trunkenheit am Steuer ermittelt wird, sagte, dass er bislang nur aus den Medien von Bryants Ansinnen erfahren habe. "Mit uns direkt hat er nicht gesprochen. Aber wir möchten, dass Kobe seine gesamte Karriere bei den Lakers spielt", betonte Buss.

Die Lakers, für die Bryant seit elf Jahren aktiv ist, waren in den beiden vergangenen Jahren jeweils in der ersten Runde der Playoffs ausgeschieden, 2005 hatte der Club aus Kalifornien sogar die Meisterrunde verpasst. Von 2000 bis 2002 hatten die Lakers dreimal den NBA-Titel nacheinander geholt, 2004 waren sie im Finale an den Detroit Pistons gescheitert.

Zum mangelnden sportlichen Erfolg gesellt sich nun auch noch Enttäuschung über die Unehrlichkeit der Lakers-Bosse. Man habe ihm falsche Versprechungen gemacht, als er 2004 andere Angebote ausgeschlagen und seinen ausgelaufenen Vertrag um sieben Jahre verlängert hatte, klagte Bryant. "Sie wollen beim Neuaufbau in eine andere Richtung."

Der Streit zwischen Bryant und den Lakers eskalierte am Dienstag. In einem Bericht der "Los Angeles Times" wurde ein Lakers-Insider zitiert, der Bryant beschuldigte, den Clubwechsel des damaligen Star-Centers Shaquille O'Neals 2004 verlangt zu haben. Ansonsten wäre er gegangen. "Das ist Quatsch", sagte Bryant, "sie versuchen, mir die Schuld in die Schuhe zu schieben."

Bryant behauptet, er habe O'Neal nicht nach Miami vergrault. "Die Lakers-Bosse wollte Shaq loswerden, weil dieser zu alt und zu teuer wäre." Eigentümer Buss habe ihm dies 2004 in einem Gespräch bestätigt, so Bryant. Die Club-Führung habe für "ein riesiges Durcheinander" gesorgt.

Einen geeigneten Club zu finden, dürfte Bryant nicht so leicht fallen. Der Shooting Guard ist zwar begehrt, aber auch einer der teuersten Spieler der Liga. Der Sieben-Jahres-Vertrag, den Bryant am 15. Juli 2004, einen Tag nach O'Neals Wechsel, unterschrieb, beläuft sich auf insgesamt 136,4 Millionen Dollar. Noch sind 88,6 Millionen für die verbliebenen vier Spielzeiten offen.

Interessenten müssten also etliche Spieler und/oder Rechte an Nachwuchskräften (Draftpicks) abgeben, um bei einem Tauschgeschäft auf diese Gehaltssumme zu kommen. Zudem besitzt Bryant eine so genannte "No Trade"-Option. Er darf nicht ohne seine Zustimmung verkauft oder getauscht werden. Ein weiterer Passus in seinem bisherigen Vertrag erlaubt es ihm, nach der Saison 2008/2009 seinen Club zu verlassen.

ach/AP/Reuters/sid

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31.05.2007 von SEBLan:

zu blöd das anscheinend zu wenige topspieler mit ihm spielen wollen. und das er nur für kobe-fans unumstritten der beste ist zeigt ein anderer thread. das er das aber in wirklichkeit ist lässt mich fragen ob wir in der matrix (is [...] mehr...

31.05.2007 von Ulysses1984:

Dass Kobe in Wirklichkeit der beste Spieler der NBA ist, ist unumstritten, dass er arrogant sein kann, das zeigt er auch ab und zu. Aber der Spieler ist einfach genial um nur in den Playoffs zu kommen und dort ausscheiden. Michael [...] mehr...

30.05.2007 von SEBLan: is kobe bescheuert?

die gerüchte (wird schon ein bischen was dran sein) kobe habe die lakers führung dazu gebracht shaq zu traden gibt es schon seit dem shaq zum trade geboten wurde. damals hatte er ja auch nicht öffentlich gesagt shaq solle [...] mehr...

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