NBA: Jordan ist wieder da

Sechs Wochen sollte Michael Jordan nach seiner Knieoperation aussetzen. Doch der beste Basketballspieler aller Zeiten kehrte bereits nach drei Wochen aufs Parkett zurück und lässt die Washington Wizards wieder von den Playoffs träumen.

Michael Jordan bei seinem Comeback gegen Denver: "Die Jungs haben auf mich gewartet"
REUTERS

Michael Jordan bei seinem Comeback gegen Denver: "Die Jungs haben auf mich gewartet"

New York - Beim Comeback von Superstar Michael Jordan sind die Washington Wizards zur Form aufgelaufen. Die Rückkehr des Basketball-Idols in der nordamerikanischen Profiliga NBA beflügelte seine Teamkollegen und lässt die Wizards nach dem 107:75-Sieg bei den Denver Nuggets wieder auf den Playoff-Einzug hoffen. Derzeit liegt Washington (31 Siege/36 Niederlagen) im Kampf um den letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference zweieinhalb Spiele hinter den Indiana Pacers (34/33) und den Charlotte Hornets (34/33).

Motivation für die Mannschaft


"Ich fühle mich gut. Die Jungs haben auf mich gewartet, und wenn ich gebraucht werde, bin ich da", sagte Jordan, der nach einer Knie-Arthroskopie am 27. Februar seinem Team in zwölf Spielen fehlte. Ursprünglich war die Verletzungspause von Jordan auf sechs Wochen angesetzt. Ohne den 39 Jahre alte Korbjäger verloren die Wizard davon acht Begegnungen. Am Mittwoch reichte im Grunde die Anwesenheit von "His Airness", um Washington zu motivieren.

Der sechsmalige NBA-Meister wurde erstmals seit April 1986 nicht von Beginn an aufgeboten und kam anschließend bei seinem 16-minütigem Einsatz zu nur sieben Punkten, zwei Vorlagen und einen Rebound. Umso besser traf sein Teamkollege Richard Hamilton, dem 30 Zähler gelangen. Bevor er eingewechselt wurde, saß Jordan auf einem Hometrainer, um sein Knie in Bewegung zu halten. Als er zum Ende des ersten Viertels eingewechselt wurde, erhob sich das Publikum zu einer tosenden Standing Ovation.

Lakers verlieren erneut


Titelverteidiger Los Angeles Lakers kassierte dagegen seine zweite Niederlage binnen 24 Stunden. Nach dem 98:114 gegen die Dallas Mavericks um Deutschlands Nationalspieler Dirk Nowitzki verloren die Lakers 90:108 bei den San Antonio Spurs. Bei ihrem zehnten Sieg in Folge führten die Spurs zwischenzeitlich mit 34 Punkten Vorsprung gegen Los Angeles, das in den bisherigen zwei Saisonduellen San Antonio bezwungen hatte.

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