US-Sports Detroit demontiert Milwaukee, San Jose auf Rekordjagd

Erst zweimal haben die Milwaukee Bucks in der NBA höher verloren. In Los Angeles gewann ein Team, obwohl es keinen Drei-Punkte-Wurf verwandeln konnte. Portland ist doch zu schlagen. Zwei deutsche Nationalspieler sind in der NHL auswärts nicht zu bezwingen.


Hamburg - Die Siegesserie der Portland Trail Blazers ist gerissen. Nach 13 erfolgreichen Spielen in Folge verlor das Team bei den Utah Jazz 101:111. Die Trail Blazers konnten eine fast dreiminütige Phase im dritten Viertel, in der sie ohne jeden Korberfolg blieben und die Jazz zwölf Zähler erzielten, nicht mehr kompensieren. Bester Akteur auf Seiten Utahs, bei denen sechs Spieler zweistellig punkteten, war Forward Carlos Boozer mit 19 Zählern und neun Rebounds. Guard Deron Williams kam auf 18 Punkte. Stärkster Spieler der Trail Blazers war LaMarcus Aldrige mit 36 Punkten.

Bucks' Voskuhl (r.) gegen Detroits Stuckey: Chancenlos
REUTERS

Bucks' Voskuhl (r.) gegen Detroits Stuckey: Chancenlos

In Detroit mussten die Milwaukee Bucks eine demütigende Niederlage hinnehmen. 114:69 hieß es am Ende der Partie für die jetzt in neun aufeinanderfolgenden Begegnungen unbezwungenen Pistons. Der 45-Punkte-Abstand war der dritthöchste in der Clubgeschichte der Bucks, zweimal hatten sie bereits mit 48 Punkten Rückstand verloren. Für Detroit war es der Sieg mit dem höchsten Abstand seit vier Jahren. Die Guards Richard Hamilton mit 22 Punkten und Chauncey Billups mit 13 Punkten und zwölf Assists waren die besten Spieler der Pistons. Für die Bucks trafen nur Guard Michael Redd (18 Punkte) und der Chinese Yi Jianlian (12) zweistellig.

Der türkische Nationalspieler Hedo Turkoglu war der Matchwinner für die Orlando Magic bei den Chicago Bulls. Sein Korberfolg 0,7 Sekunden vor Ende der Verlängerung bescherte den Magic einen 112:110-Erfolg. Es war die erste Niederlage in der dritten Partie für die Bulls, seit Interimscoach Jim Boylan für das Team verantwortlich zeichnet. Guard Jameer Nelson erzielte 22 Punkte für die Bulls, Turkoglu kam auf insgesamt 17. Center Dwight Howard erzielte ebenfalls 17 Punkte und sicherte sich zudem 22 Rebounds. Überragender Akteur auf Seiten Chicagos war Guard Ben Gordon, der mit 39 Punkten eine neue persönliche Saisonbestleistung aufstellte.

NBA-Resultate

Charlotte - Indiana 107:103
Chicago - Orlando 110:112
Detroit - Milwaukee 114:69
Houston - Golden State 95:112
Utah - Portland 111:101
L.A. Clippers - Minnesota 91:82
Seattle - Philadelphia 90:98
New Orleans - Totonto 92:97
Obwohl keiner ihrer 14 Drei-Punkt-Versuche den Weg in den Korb fand, besiegten die Los Angeles Clipper die Minnesota Timberwolves 91:82. Bester Spieler der Gastgeber war Center Chris Kaman, der auf 16 Punkte und ebensoviele Rebounds kam. Guard Cuttino Mobley erzielte 18 Punkte und blieb dabei in zehn Versuchen von der Freiwurflinie fehlerlos. Bester Akteur der Timberwolves war Forward Al Jefferson mit 23 Zählern.

In Charlotte siegten die heimischen Bobcats 107:103 nach Verlängerung gegen die Indiana Pacers. Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hatte der Gast noch mit 13 Punkten in Führung gelegen. Forward Gerald Wallace war der entscheidende Spieler für die Bobcats. Er erzielte insgesamt 36 Punkte, davon 20 im letzten Viertel und der Verlängerung. Guard Jason Richardson kam auf 28 Zähler.

Die Baltimore Ravens haben einen Tag nach Ende der regulären NFL-Saison ihren Trainer Brian Billick gefeuert. Sein Team hatte die Spielzeit mit einer Bilanz von fünf Siegen und elf Niederlagen abgeschlossen. Billick war neun Jahre für das Team verantwortlich gewesen. 2001 hatte er mit den Ravens den Superbowl gewonnen, insgesamt kam er auf 85 Siege und 67 Niederlagen.

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Die deutschen Nationalspieler Christian Ehrhoff und Marcel Goc befinden sich mit den San Jose Sharks in der NHL auf Rekordjagd. Das Team feierte durch ein 3:2 bei den Minnesota Wild den zehnten Auswärtssieg in Serie und ist als Nummer zwei der ewigen NHL-Bestenliste nur noch zwei Erfolge von der Bestmarke der Detroit Red Wings aus dem Jahr 2006 entfernt. Jonathan Cheechoo machte den Erfolg der Sharks mit seinem Treffer in der 56. Minute perfekt.

Die Boston Bruins mit Stürmer Marco Sturm feierten einen wichtigen Sieg im Kampf um den Einzug in die Playoffs. Die Bruins drehten gegen die Atlanta Thrashers einen 0:2-Rückstand und gewannen 5:2. Mit 42 Zählern ist Boston derzeit die Nummer sechs in der Eastern Conference. Unmittelbar vor Boston liegen mit 43 Punkten die Carolina Hurricanes, die mit Nationalverteidiger Dennis Seidenberg eine 1:4-Heimpleite gegen die New York Islanders kassierten.

fsc/reuters/AP/sid



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