Hamburg - Bei der Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele 2018 ist es zu einer weiteren Panne gekommen. Anlässlich eines Besuchs von Ministerpräsident Horst Seehofer hatte die bayerische Staatskanzlei am Freitagabend zu einem Pressegespräch geladen. Darin wollte Seehofer unter dem Titel "Werben für Olympia 2018 in Bayern" über erste Eindrücke und Ziele seiner Reise nach Vancouver informieren. Da dies nach IOC-Statuten jedoch verboten ist, musste das Gespräch kurzerhand abgesagt werden.
Bereits am Montag war es bei der Vorstellung über die Vorzüge des Münchener Konzepts zu einem peinlichen Fehler gekommen. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hatte vor der Presse erwähnt, dass es auf dem Oktoberfest niemals einen Zwischenfall gegeben habe. Am 26. September 1980 waren jedoch bei einer Bombenexplosion 13 Menschen ums Leben gekommen und 211 verletzt worden. Ude entschuldigte sich dafür kurz darauf für seine Aussage.
Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle hat nach dem Debakel in der Doppelverfolgung der Damen heftige Kritik an den Leistungen der DSV-Athletinnen geübt und Konsequenzen angekündigt. "Nach der Saison werden wir einen Schnitt machen und mit jungen Leuten einen Neuanfang mit Blick auf Olympia 2014 starten", sagte Behle. Einzig Evi Sachenbacher-Stehle, die Platz 11 belegt hatte, nahm er von der Kritik aus. Es würden die Grundlagen fehlen, so der Bundestrainer weiter. Die Damen hätten "150 bis 200 Trainingsstunden" zu wenig. "Wenn die Grundlage nicht da ist, kann man nicht mehr rauskommen. Wir können nur an die Weltspitze zurückkommen, wenn die Athletinnen auch mitziehen."
Der finnische Eishockey-Spieler Teemu Selänne hat einen olympischen Rekord aufgestellt. Mit der Vorlage zum 3:0 bei dem 5:0-Erfolg über Deutschland verbuchte der 39-Jährige seinen 37. Scorerpunkt bei Olympischen Spielen und ist damit nun alleiniger Rekordhalter.
Bei den Eistänzern steht der Pflichttanz vor der Abschaffung. Auf dem Kongress des Eislauf-Weltverbandes (Isu) im Sommer soll dieser aus dem Programm genommen und Teile davon in den Originaltanz integriert werden. "Für mich eine richtige Entscheidung, denn es langweilt die Zuschauer, wenn sie über Stunden hinweg immer wieder den gleichen Tanz sehen", sagt die deutsche Eistanz-Meisterin Christina Baier. Weltmeister Maxim Shabalin, der nach dem Pflichttanz mit seiner Partnerin Oxana Domnina in Führung liegt, ist da anderer Meinung. "Das wäre keine gute Sache." Am Montag (1.15 Uhr MEZ, Liveticker SPIEGEL ONLINE) steht der Originaltanz auf dem Programm.
wie/sid/dpa
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Liebe Forumsteilnehmer, da die Olympiade ihrem Ende entgegen geht, ist dieses Forum ab jetzt geschlossen. Sie können ihre Beiträge zu dem Medaillenspiegel der Winterspiele unter http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=12650 [...] mehr...
Heute fallen ja nur noch zwei Entscheidungen, drücken wir die Kanadier im Eishockey-Finale die Daumen, dann können wir uns zumindestens über Platz 2 freuen, außer der Tobi macht vorher alles klar. mehr...
Das Drama von Friesinger-Postma bei den Olympischen Spielen im Team-Sprint der Eisschnellläuferinnen hat etwas aufgezeigt. Natürlich sind die Auswirkungen unbedeutend, da es sich um ein sportliches Ereignis handelt. Trotzdem [...] mehr...
Jedenfalls nicht Deutschland, sondern die deutschen Frauen. mehr...
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