Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Biathlon: Peiffer enttäuscht mit sechs Strafrunden

Als Dritter war er beim Biathlon-Weltcup in Pokljuka in die Loipe gegangen, als abgeschlagener 20. kam Arnd Peiffer ins Ziel. Grund dafür: Eklatante Schwächen am Schießstand. Den Sieg sicherte sich der Russe Anton Schipulin.

Biathlet Peiffer : Sechs Fehler beim Schießen  Zur Großansicht
DPA

Biathlet Peiffer: Sechs Fehler beim Schießen

Hamburg - Gleich sechs Strafrunden haben Arnd Peiffer im Verfolgungsrennen beim Biathlon-Weltcup in Pokljuka eine Top-Platzierung gekostet. Der Sprint-Dritte vom Donnerstag belegte nach seinen sechs Schießfehlern lediglich Rang 20. "Insgesamt war es ein ziemlich schlechtes Schießen von mir. Das ist schade, schade um die Ausgangsposition. Ich bin natürlich nicht zufrieden", sagte der ehemalige Sprint-Weltmeister im ZDF.

Bester deutscher Starter über die 12,5 Kilometer war Daniel Böhm auf Rang 16. Der Russe Anton Schipulin holte nach einer Strafrunde seinen siebten Weltcup-Sieg. Er gewann vor Sprintsieger Björn Ferry aus Schweden und dem achtmaligen Olympiasieger Ole Einar Bjørndalen aus Norwegen.

Einen Podestplatz hatte auch Peiffer angestrebt. Nach dem ersten, fehlerfreien Liegendschießen war er noch an der Spitze des Feldes gelaufen. Dann traf Peiffer beim zweiten Auftritt am Schießstand nur zwei der fünf Scheiben. Er haderte mit seinem "Dreier-Klops" und mit dem Wind. "Ich habe es nicht ganz einschätzen können."

Auch die anderen deutschen Skijäger neben Böhm und Peiffer hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Nach jeweils vier Strafrunden kamen Benedikt Doll, Florian Graf und Johannes Kühn auf die Plätze 38, 40 und 45.

Henkel kämpft sich auf Rang sechs

Bei den Frauen hat Andrea Henkel dank einer starken Aufholjagd im Verfolgungsrennen über 10 Kilometer den sechsten Rang belegt. Die 36-Jährige, die als 25. in die Loipe gegangen war, leistete sich bei 20 Schüssen nur einen Fehler - diesen allerdings ausgerechnet mit dem letzten Schuss. Der Sieg ging an die Finnin Kaisa Mäkäräinen vor der Norwegerin Tora Berger und Dorothea Wierer aus Italien.

"Es ist natürlich ärgerlich, wenn ausgerechnet der letzte Schuss daneben geht. Ich denke aber, dass es heute ganz okay war", sagte Henkel im ZDF.

Die weiteren DSV-Athletinnen enttäuschten hingegen abermals. Vanessa Hinz lief auf den 35. Platz, Laura Dahlmeier wurde 43. Franziska Preuß hatte wegen eines zu großen Rückstandes auf einen Start verzichtet.

mib/dpa/sid

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: