Biathlon-Auftakt Schießfehler bei minus elf Grad

Beim ersten Biathlon-Rennen der Saison hatten die deutschen Athletinnen keine Chance auf Medaillen, was auch mit der Erkältung von Laura Dahlmeier zu tun hatte. Und mit den eisigen Temperaturen.

Franziska Hildebrand (Archivbild)
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Franziska Hildebrand (Archivbild)


Die deutschen Biathletinnen haben zum Auftakt des Olympia-Winters das Podest deutlich verpasst. Ohne Laura Dahlmeier, die wegen einer Erkältung fehlte, war Franziska Hildebrand beim ersten Weltcup-Einzelrennen über 15 Kilometer im schwedischen Östersund als 13. beste Deutsche.

Der Sieg ging überraschend an Nadeschda Skardino aus Weißrussland, deren beste Weltcup-Platzierung bisher ein zweiter Platz vor drei Jahren in Antholz gewesen war. Die 32-Jährige verwies Synnoeve Solemdal aus Norwegen und die Ukrainerin Yuliia Dzhima auf die Plätze zwei und drei.

"Die Kälte war besonders schwierig. Das sind wir nicht gewohnt. Da waren vor allem meine Hände kalt, das macht es besonders schwierig beim Schießen", sagte Hildebrand im ZDF, die eine noch bessere Platzierung bei Temperaturen von minus elf Grad wegen eines Fehlers beim letzten Schießen verpasste, sich aber über die halbe Olympianorm freuen konnte.

"Ein, zwei Fehler weniger wären ganz gut gewesen"

Im Vorjahr hatte Dahlmeier noch zum Saisonauftakt triumphiert. Die siebenmalige Weltmeisterin, die bei der WM in Hochfilzen im Februar unter anderem im Einzel triumphiert hatte, wird voraussichtlich beim nächsten Weltcup am Ort ihres Triumphs (8. bis 10. Dezember) ihren Einstand geben.

Ohne die 24-Jährige war Karolin Horchler auf Rang 19 hinter Hildebrand zweitbeste Deutsche. Denise Herrmann (23.), Franziska Preuß (30.), Maren Hammerschmidt (35.) und Vanessa Hinz (46.) hatten mit den Podiumsplätzen ebenfalls nichts zu tun. Am Freitag geht es bei den Frauen mit dem Sprint über 7,5 Kilometer weiter.

Herrmann legte zwar die beste Laufzeit aller 102 Starterinnen vor, leistete sich aber vier Schießfehler. "Ein, zwei Fehler weniger wären ganz gut gewesen. ich weiß aber, dass ich gut in Schuss bin und freue mich auf den Sprint", sagte die ehemalige Langläuferin.

bka/sid



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