Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Wintersport: Birnbacher Dritter, Alpinen-Team siegt

Andreas Birnbacher: Platz drei hinter Fourcade und Hofer Zur Großansicht
DPA

Andreas Birnbacher: Platz drei hinter Fourcade und Hofer

Beim letzten Weltcup dieser Saison hat Biathlet Andreas Birnbacher in Chanty-Mansijsk Platz drei erreicht. Auch Florian Graf schaffte es unter die besten zehn. Auch Deutschlands Skirennfahrer hatten Grund zum Jubeln, im Team siegten sie in Lenzerheide.

Hamburg - Andreas Birnbacher ist beim Biathlon-Sprint von Chanty-Mansijsk als bester Deutscher auf Rang drei gelaufen. Beim neunten Saisonsieg des Franzosen Martin Fourcade blieb er am Freitag über die zehn Kilometer ebenfalls fehlerfrei und hatte am Ende 43,8 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Zweiter wurde Lukas Hofer. Der Italiener blieb auch ohne Strafrunde und war 39,6 Sekunden langsamer als Fourcade.

"Ich bin super zufrieden, vor allem mit den null Fehlern am Schießstand", sagte Birnbacher nach dem Rennen: "Die Ski waren sensationell und ich bin auch mit meiner Leistung auf der Strecke absolut zufrieden." Als Siebter schaffte auch Florian Graf (1/+ 58,3 Sekunden) den Sprung in die Top Ten. "Das Fazit fällt positiv aus, der eine Fehler hätte vielleicht nicht sein müssen. Ich war beim ersten Schuss etwas unkonzentriert", sagte Graf.

Arnd Peiffer hatte nach Fourcade die beste Laufzeit, musste aber zwei Strafrunden absolvieren und kam als Zwölfter (+ 1:17,4 Minuten) ins Ziel. "Ich hatte einen sehr guten Ski, die Techniker haben gute Arbeit geleistet", sagte Peiffer, der sich über die schwache Leistung am Schießstand ärgerte: "Die zwei Fehler sind schon bitter, das ist schade."

Fortgesetzt wird der letzte Weltcup des Winters am Samstag mit den Verfolgungsrennen. Am Sonntag stehen zum Abschluss zwei Massenstarts auf dem Programm.

Alpine siegen in Lenzerheide, Freitag springt knapp am Sieg vorbei

Die deutsche Alpinen feierten beim Weltcup-Finale im schweizerischen Lenzerheide einen Sieg im Teamwettbewerb. Das DSV-Quartett mit Felix Neureuther, Fritz Dopfer, Lena Dürr und Veronique Hronek setzte sich im Finale 3:1 gegen Schweden durch. Zuvor hatten sich die Deutschen im Parallelslalom gegen die Schweiz (3:2) und Österreich (3:1) durchgesetzt.

"Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, wir haben alle eine Top-Leistung gebracht", sagte Dopfer. Maria Höfl-Riesch hatte auf einen Start verzichtet, um sich für die letzten Saisonrennen am Wochenende zu schonen.

Dagegen verpasste Skispringer Richard Freitag seinen dritten Saisonsieg knapp. Im norwegischen Trondheim musste er sich mit Rang zwei hinter Weltmeister Kamil Stoch begnügen. Der Pole lag nach zwei Durchgängen 1,7 Punkte vor Freitag. Auf Rang drei sprang Daiki Ito aus Japan. Michael Neumayer fehlten 0,7 Punkte auf Ito, er wurde Vierter. Severin Freund belegte Rang zehn, Andreas Wellinger wurde 20. und Andreas Wank 23.

luk/dpa/sid

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Biathlon-Disziplinen
Einzel
Der älteste Biathlon-Wettkampf ist mit 15 Kilometern bei den Frauen sowie 20 Kilometern bei den Männern der längste. Viermal wird geschossen, zweimal liegend, zweimal stehend - im Wechsel. Pro Fehlschuss gibt es eine Strafminute, der Zeitschnellste gewinnt.
Sprint
Mit 7,5 Kilometern bei den Frauen und 10 Kilometern bei den Männern der kürzeste Wettkampf. Erst wird liegend geschossen, dann stehend. Pro Fehler muss eine Strafrunde von 150 Metern absolviert werden. Der Zeitschnellste gewinnt.
Verfolgung
Auch Jagdrennen genannt. Der Sieger des Sprints geht als Erster in die Loipe. 10 (Frauen) beziehungsweise 12,5 (Männer) Kilometer sind zu absolvieren. In den Zeitabständen aus dem Sprintrennen jagt das restliche Feld den Führenden. Viermal wird geschossen, erst zweimal liegend, dann zweimal stehend. Pro Fehler gibt es eine Strafrunde. Wer als Erster das Ziel erreicht, gewinnt.
Massenstart
Die 30 Starter ergeben sich anhand der Weltcupwertung. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen sind zudem alle Medaillengewinner der vorherigen Wettbewerbe automatisch qualifiziert. Vier Schießeinlagen (liegend, liegend, stehend, stehend) stehen auf dem Programm, die Laufstrecke beträgt 12,5 (Frauen) beziehungsweise 15 (Männer) Kilometer. Geht ein Schuss daneben, wartet die Strafrunde (150 Meter). Sieger ist, wer zuerst die Ziellinie überquert.
Staffel
Gestartet wird im Quartett - die Frauen müssen 4x6 Kilometer laufen, die Männer 4x7,5 Kilometer. Jeder Läufer hat bei seinen zwei Schießeinlagen (liegend und stehend) jeweils drei Nachlader (Zusatzschüsse). Reichen diese nicht aus, muss pro nicht getroffener Scheibe eine Strafrunde absolviert werden. Beim Wechsel muss es zwischen den Teamgefährten in der 30 Meter langen Wechselzone einen eindeutigen Körperkontakt geben, sonst droht die Disqualifikation. Die schnellste Staffel gewinnt.
Mixed-Staffel
Das Quartett besteht aus zwei Frauen und zwei Männern. Erst laufen die Frauen jeweils 6, dann die Herren jeweils 7,5 Kilometer. Jeder Starter muss zweimal schießen (liegend und stehend). Es gibt drei Nachlader pro Starter, sonst droht die Strafrunde. Sieger ist das Quartett, welches als erstes im Ziel ist. Das Mixed-Rennen ist 2014 erstmals olympisch.

Quellen: dpa und sid

Zur Großansicht
SPIEGEL ONLINE


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: