Ehemalige Langläuferin Herrmann gewinnt ihr erstes Biathlon-Rennen

Erst in der vergangenen Saison wechselte sie vom Langlauf zum Biathlon, nun steht sie erstmals an der Spitze: Denise Herrmann hat beim Sprint in Östersund triumphiert. Eine weitere Deutsche landete in den Top 10.

Denise Herrmann
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Denise Herrmann


Denise Herrmann hat die erkrankte Biathletin Laura Dahlmeier hervorragend vertreten: Die Ex-Langläuferin, die erst am 9. Dezember 2016 im Biathlon debütierte, gewann den Sprint in Östersund trotz eines Schießfehlers. Dabei profitierte die ehemalige Spezialistin von ihrer Laufstärke.

Es ist die mit Abstand beste Weltcup-Platzierung ihrer noch jungen Biathlon-Karriere. Bislang war ein 18. Rang im Sprint das beste Resultat der 28-Jährigen gewesen. Herrmann, die sich damit auch für die Olympischen Winterspiele qualifizierte (9. Februar bis 25. Februar), siegte mit 15,2 Sekunden Vorsprung vor der Französin Justine Braisaz und vor Julija Dschyma aus der Ukraine (+19,6 Sekunden).

Franziska Hildebrand (Rang zehn) und Vanessa Hinz (Rang 14) sicherten sich ebenfalls die Teilnahme für die Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang. Maren Hammerschmidt vergab mit zwei Schießfehlern eine bessere Platzierung und landete auf Rang 16.

bam/sid

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velo.c.raptor 01.12.2017
1.
Die interne Qualifikationsnorm für die Olympischen Spiele im deutschen Team ist erfüllt bei einer Platzierung einmal unter den besten 8 in einem Weltcuprennen oder 2 mal unter den besten 15. Da Franziska Hildebrandt im ersten Rennen der Saison 13. wurde ist die Norm erfüllt, bei Vanessa Hinz (Platzierung im ersten Rennen 46.) steht die Qualifikation noch aus.
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