Biathlon: Deutsche Staffel-Teams verpassen Podest-Platzierungen

Die Männer machten es vor - und die Frauen nach: Die deutschen Biathlon-Staffeln haben beim Abschluss des Weltcups in Hochfilzen Podestplatzierungen verpasst. Bei den Männern war es deutlich, die DSV-Athletinnen hingegen schrammten nur knapp am Treppchen vorbei.

Biathletin Gössner: "Der Puls war zu weit unten" Zur Großansicht
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Biathletin Gössner: "Der Puls war zu weit unten"

Hamburg - Die deutschen Biathleten sind beim abschließenden Staffel-Rennen des Weltcups im österreichischen Hochfilzen ohne Podestplatzierung geblieben. Simon Schempp, Erik Lesser, Florian Graf und Arnd Peiffer mussten sich mit Platz sechs zufriedengeben. Das Quartett leistete sich eine Strafrunde und neun Nachlader und hatte nach 4x7,5 Kilometern 2:02,7 Minuten Rückstand auf die siegreichen Norweger. Den zweiten Platz sicherte sich Frankreich, Russland wurde Dritter.

Ohne den geschonten Sprintsieger Andreas Birnbacher hatten die Deutschen keine Chance. Startläufer Schempp lieferte als Einziger eine gute Leistung ab und übergab als Zweiter an Lesser. "Ich bin ganz gut durchgekommen und zufrieden", sagte Schempp.

Lesser konnte auf seiner Runde dem Norweger Ole Einar Björndalen nicht folgen. Graf benötigte vier Nachlader und schickte Schlussläufer Peiffer als Vierten in die Loipe. Doch er musste in die Strafrunde und fiel weiter zurück.

Frauen-Staffel ebenfalls nicht auf dem Treppchen

Auch die deutsche Frauen-Staffel verpasste das Podest - allerdings nur knapp. Zum Abschluss des Weltcups wurden Tina Bachmann, Miriam Gössner, Nadine Horchler und Andrea Henkel Vierte. Das Quartett leistete sich eine Strafrunde und sieben Nachlader und hatte nach 4x6 Kilometern 54,1 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Norwegerinnen. Rang zwei holte sich die Ukraine vor Russland.

Bachmann offenbarte am Schießstand einige Probleme. Doch sie blieb im Gegensatz zu Gössner ohne Strafrunde: "Ich bin zu langsam zum Stehendschießen gekommen. Der Puls war zu weit unten, und ich hatte es nicht mehr unter Kontrolle", sagte Gössner. Die erstmals in einer Staffel eingesetzte Horchler zeigte eine starke Leistung und brachte ihr Team vom achten auf den dritten Rang nach vorne.

Schlussläuferin Henkel musste stehend einmal nachladen und ging mit elf Sekunden Rückstand auf Rang drei in die Schlussrunde. Am Ende fehlten knapp zehn Sekunden zum Podest. "Wir konnten zeigen, dass wir vorne angreifen können. Das war wichtig für uns", sagte Henkel.

bka/dpa/sid

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insgesamt 1 Beitrag
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1. Andreas Birnbacher
wastl66 09.12.2012
Warum war sich Herr Birnbacher zu schade? Auch die anderen Nationen hatten Ihre Spitzenläufer am Start. Mit der heutigen Aufstellung gewinnen wir keinen Blumentopf
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