Biathlon in Hochfilzen Laura Dahlmeier kurz vor Qualifikation für Pyeongchang

Laura Dahlmeier hat es in der Verfolgung auf den zehnten Platz geschafft und steht damit kurz vor den Qualifikation für die Olympischen Winterspiele. Bei den Männern gewann der Norweger Johannes Thingnes Bø.

Laura Dahlmeier
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Laura Dahlmeier


Zwei Tage nach ihrem 16. Platz im Sprint hat Laura Dahlmeier in der Verfolgung in Hochfilzen den zehnten Platz belegt. Die 24-Jährige leistete sich dabei einen Schießfehler. Für die Gesamtweltcup-Siegerin der Vorsaison war es erst das zweite Saisonrennen. Zum Auftakt im schwedischen Östersund vor einer Woche hatte sie wegen einer Erkältung gefehlt hatte.

Das Rennen über zehn Kilometer gewann Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei vor Kaisa Mäkäräinen aus Finnland und der Weißrussin Darja Domratschewa. Zweitbeste Deutsche wurde Vanessa Hinz auf Platz zwölf.

Mit diesem Ergebnis steht die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Dahlmeier kurz vor der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Mit einem weiteren Top-15-Resultat wäre sie sicher in Südkorea dabei.

Johannes Thingnes Bø
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Johannes Thingnes Bø

Bei den Männern hat Biathlet Johannes Thingnes Bø beim Weltcup in Hochfilzen einen Tag nach seinem Sieg im Sprint auch im Verfolgungsrennen triumphiert. Mit drei Fehlern landete der Norweger vor dem Slowenen Jakov Fak (ein Schießfehler) und dem Franzosen Martin Fourcade (fünf). Für Bø war es der 16. Einzelsieg der Karriere.

Simon Schempp verpasste den ersten Podestplatz des Olympia-Winters erneut knapp. Nach vier Strafrunden wurde der 29-Jährige Vierter, wie schon im Sprint am Vortag. Diesmal fehlten ihm im Zielsprint gegen Fourcade 0,5 Sekunden zum Sprung auf das Podium. "Das erste Schießen ging komplett in die Hose, ich hab aber trotzdem weitergekämpft und mich nicht aufgegeben. Man sieht, dass im Biathlon vieles möglich ist", sagte Schempp.

Arnd Peiffer (vier) fiel von Rang sechs auf Platz 13 zurück, Erik Lesser (sechs) vom achten auf den 15. Rang und Philipp Nawrath (vier) vom zehnten auf den 29. Platz. Benedikt Doll (vier) kämpfte sich nach einem schwachen Auftritt am Vortag vom 47. immerhin auf den 27. Rang vor.

mon/tip/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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herm16 09.12.2017
1. Biathlon
habe ich gerne angeschaut. Aber was bei den Deutschen Damen und Herren abgeht ist unter aller Sau. Das liegt weniger an den Athleten, das liegt an unfähigen Trainern. Seit 3 Jahren ist das Schießen das größte Problem und nichts ändert sich. Bei jeder anderen Sportart wären die Trainer schon lange weg.
uwecux 09.12.2017
2. Trainerbiathlon
Jau, am besten wärs die Trainer schießen und die Sportler laufen. Selten solch einen dummen Beitrag gelesen.
bosworth 09.12.2017
3. @1
Mit Verlaub, das ist ausgemachter Blödsinn. Gehen Sie auf die Seite der IBU, dort finden Sie alle Ergebnisse der letzten Jahre. Oder Sie greifen höchstpersönlich ins Training ein, verzweifelte Biathlon-Fans hoffen schon lange auf Fachkompetenz. Schlimmer kann es nach Ihrer Aussage kaum werden - also frisch ans Werk. Aber erstmal schaue ich morgen die Staffelwettbewerbe; Laura Dahlmeier, Simon Schempp und die anderen treffen ja hin und wieder doch mal ins Schwarze.
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