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Biathlon in Ruhpolding: Deutsche Damen-Staffel läuft auf Rang drei

Biathletin Dahlmeier (in Gelsenkirchen): Platz drei mit der Staffel Zur Großansicht
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Biathletin Dahlmeier (in Gelsenkirchen): Platz drei mit der Staffel

Es war ein starkes Rennen, zwischenzeitlich schien gar Rang zwei möglich: Die deutschen Biathletinnen haben es beim Weltcup in Ruhpolding mit der Staffel auf Rang drei geschafft. Nicht zu schlagen war das tschechische Team.

Hamburg - Die deutschen Biathletinnen sind beim Weltcup in Ruhpolding mit der Staffel zum zweiten Mal in dieser Saison auf das Podest gestürmt. Das DSV-Quartett mit Franziska Preuß (eine Strafrunde), Franziska Hildebrand (zwei Nachlader), Vanessa Hinz (ein Nachlader) und Laura Dahlmeier (keine) belegte Rang drei. Den Sieg sicherte sich erneut Tschechien, Weißrussland landete dahinter auf Platz zwei.

Eine Woche nach dem enttäuschenden zehnten Platz in Oberhof konnte auch eine Strafrunde von Startläuferin Preuß das zweitbeste Saisonresultat vor 11.000 Zuschauern nicht gefährden. Im Ziel hatte das junge deutsche Team, das im Dezember überraschend in Hochfilzen gewonnen hatte, nach einer Strafrunde und sechs Nachladern 1:39,3 Minuten Rückstand auf die starken Tschechinnen.

Am Donnerstag (14.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) wollen die Männer nachlegen und erstmals in dieser Saison unter die Top drei kommen. "Das ist das erste große Ziel. Die Jungs hätten ein Topergebnis verdient", sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner. Für diese Mission nominierte er Erik Lesser, Andreas Birnbacher, Arnd Peiffer und Simon Schempp.

chp/sid

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Biathlon-Disziplinen
Einzel
Der älteste Biathlon-Wettkampf ist mit 15 Kilometern bei den Frauen sowie 20 Kilometern bei den Männern der längste. Viermal wird geschossen, zweimal liegend, zweimal stehend - im Wechsel. Pro Fehlschuss gibt es eine Strafminute, der Zeitschnellste gewinnt.
Sprint
Mit 7,5 Kilometern bei den Frauen und 10 Kilometern bei den Männern der kürzeste Wettkampf. Erst wird liegend geschossen, dann stehend. Pro Fehler muss eine Strafrunde von 150 Metern absolviert werden. Der Zeitschnellste gewinnt.
Verfolgung
Auch Jagdrennen genannt. Der Sieger des Sprints geht als Erster in die Loipe. 10 (Frauen) beziehungsweise 12,5 (Männer) Kilometer sind zu absolvieren. In den Zeitabständen aus dem Sprintrennen jagt das restliche Feld den Führenden. Viermal wird geschossen, erst zweimal liegend, dann zweimal stehend. Pro Fehler gibt es eine Strafrunde. Wer als Erster das Ziel erreicht, gewinnt.
Massenstart
Die 30 Starter ergeben sich anhand der Weltcupwertung. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen sind zudem alle Medaillengewinner der vorherigen Wettbewerbe automatisch qualifiziert. Vier Schießeinlagen (liegend, liegend, stehend, stehend) stehen auf dem Programm, die Laufstrecke beträgt 12,5 (Frauen) beziehungsweise 15 (Männer) Kilometer. Geht ein Schuss daneben, wartet die Strafrunde (150 Meter). Sieger ist, wer zuerst die Ziellinie überquert.
Staffel
Gestartet wird im Quartett - die Frauen müssen 4x6 Kilometer laufen, die Männer 4x7,5 Kilometer. Jeder Läufer hat bei seinen zwei Schießeinlagen (liegend und stehend) jeweils drei Nachlader (Zusatzschüsse). Reichen diese nicht aus, muss pro nicht getroffener Scheibe eine Strafrunde absolviert werden. Beim Wechsel muss es zwischen den Teamgefährten in der 30 Meter langen Wechselzone einen eindeutigen Körperkontakt geben, sonst droht die Disqualifikation. Die schnellste Staffel gewinnt.
Mixed-Staffel
Das Quartett besteht aus zwei Frauen und zwei Männern. Erst laufen die Frauen jeweils 6, dann die Herren jeweils 7,5 Kilometer. Jeder Starter muss zweimal schießen (liegend und stehend). Es gibt drei Nachlader pro Starter, sonst droht die Strafrunde. Sieger ist das Quartett, welches als erstes im Ziel ist. Das Mixed-Rennen ist 2014 erstmals olympisch.

Quellen: dpa und sid

Biathlon: Gewinnerinnen Gesamt-Weltcup
Jahr Name (Land)
2014 Kaisa Mäkäräinen (Finnland)
2013 Tora Berger (Norwegen)
2012 Magdalena Neuner (Deutschland)
2011 Kaisa Mäkäräinen (Finnland)
2010 Magdalena Neuner (Deutschland)
2009 Helena Jonsson (Schweden)
2008 Magdalena Neuner (Deutschland)
2007 Andrea Henkel (Deutschland)
2006 Kati Wilhelm (Deutschland)
2005 Sandrine Bailly (Frankreich)
2004 Liv Greté Poirée (Norwegen)
2003 Martina Glagow (Deutschland)
2002 Magdalena Forsberg (Schweden)
2001 Magdalena Forsberg (Schweden)
2000 Magdalena Forsberg (Schweden)

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