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Olympia 2014: Weißrussin Domratschewa gewinnt zweites Biathlon-Gold

Darja Domratschewa: Zweites Gold in Sotschi Zur Großansicht
REUTERS

Darja Domratschewa: Zweites Gold in Sotschi

Sie ist die dominierende Biathletin bei diesen Winterspielen: Darja Domratschewa. Die Weißrussin gewann nach der Verfolgung auch das Einzelrennen über 15 Kilometer. Die deutschen Starterinnen waren chancenlos.

Hamburg - In 43:19,6 Minuten zu Gold: Die Weißrussin Darja Domratschewa hat das 15-Kilometer-Einzelrennen gewonnen. Sie leistete sich in den vier Schießen nur einen Fehler. Zuvor hatte Domratschewa bereits im Verfolgungsrennen triumphiert. Selina Gasparin aus der Schweiz (44:35,3 Minuten) verhinderte einen weißrussischen Doppelsieg: Domratschewas Landsfrau Nadeschda Skardino landete auf Platz drei (44:57,8).

Beste deutsche Biathletin wurde Laura Dahlmeier auf Platz 13 (46:45,7), Evi Sachenbacher-Stehle, Elfte im Sprint, wurde 20. Franziska Hildebrand kam als 38. ins Ziel. Nach insgesamt fünf Fehlern in den ersten beiden Schießeinlagen war Franziska Preuß vorzeitig ausgestiegen und vergoss im Zielraum Tränen. Andrea Henkel hatte sich wegen Hustens vorab gegen einen Start im Einzelrennen entschieden.

luk

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1. Der Tag der Eidgenossen!
zaunreiter35 14.02.2014
Heute ist der Tag der Eidgenossen! Erst Viletta, dann Cologna und nun schießt und läuft sich Selina Gasparin zu Silber im Einzel. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu. Dieser Erfolg ist - wenn man die Saison betrachtet - auch sehr verdient. Achja...Glückwunsch auch an die Olympiasiegerin Domratschewa und die Dritte Skardino. Die hatte sich diese Saison über auch gesteigert. Schade, dass die beiden Tschechinnen wieder leer ausgegangen sind. Aber es gibt ja auch noch den Massenstart und die Staffeln. Wenn jemand die deutschen Frauen kritisieren will, dann soll derjenige daran denken, dass Andrea Henkel gefehlt hat und Laura Dahlmeier und Franziska Preuss noch sehr jung sind. Diese beiden und Franziska Hildebrandt sind das erste mal bei olympischen Spielen. Das ist doch wieder was ganz aufregendes. Und von den heutigen ersten Zehn haben nur 3 Starterinnen 20 Treffer gelandet: Gasparin, Skardino und Palka. Es wird Zeit, dass beim Deutschen Biathlonverband alte Zöpfe - und damit alte Seilschaften - abgeschnitten wird. Der Müssiggang macht ja hoffentlich den Anfang. Also genau der, der das mitzuverschulden hat, warum an so Frauen wie Wilhelm oder Beck so lang festgehalten wurde und die Jugend vernachlässigt wurde. Da kann ich das ganz gut verstehen, dass Magdalena Neuner keinen Bock mehr mit dieser Sippschaft hatte.
2. Nicht die Deutschen Damen kritisieren
axelmueller1976 14.02.2014
Zitat von sysopREUTERSSie ist die dominierende Biathletin bei diesen Winterspielen: Darja Domratschewa. Die Weißrussin gewann nach der Verfolgung auch das Einzelrennen über 15 Kilometer. Die deutschen Starterinnen waren chancenlos. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/biathlon-in-sotschi-weissrussin-domratschewa-gewinnt-zweites-gold-a-953574.html
Wir sollten uns alle an die Worte von Prof. Simon vor Beginn der Spiele erinnern. Wenn dann noch auf den ersten 10 Plätzen 8 Sportlerinnen aus den ehemaligen Ostblockländern stehen ,sollte uns das zu Denken geben.Und erst danach kamen Frauen aus Russland. Fragt man dann noch nach dem Trainer von Domratschewa weis jeder der von Sport etwas versteht woher die überragende Laufleistung kommt.Dahlmeier hatte wie Domratschewa nur 1 Fehlschuß aber mehr als 3 Min. Rückstand. Merken Sie etwas ??? Wir sollte unsere jungen Damen nicht gegen solche Biathletinnen verheizen. Hier ist die WADA gefordert um Waffen-Gleichheit herzustellen.
3.
axelmueller1976 14.02.2014
Zitat von zaunreiter35Heute ist der Tag der Eidgenossen! Erst Viletta, dann Cologna und nun schießt und läuft sich Selina Gasparin zu Silber im Einzel. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu. Dieser Erfolg ist - wenn man die Saison betrachtet - auch sehr verdient. Achja...Glückwunsch auch an die Olympiasiegerin Domratschewa und die Dritte Skardino. Die hatte sich diese Saison über auch gesteigert. Schade, dass die beiden Tschechinnen wieder leer ausgegangen sind. Aber es gibt ja auch noch den Massenstart und die Staffeln. Wenn jemand die deutschen Frauen kritisieren will, dann soll derjenige daran denken, dass Andrea Henkel gefehlt hat und Laura Dahlmeier und Franziska Preuss noch sehr jung sind. Diese beiden und Franziska Hildebrandt sind das erste mal bei olympischen Spielen. Das ist doch wieder was ganz aufregendes. Und von den heutigen ersten Zehn haben nur 3 Starterinnen 20 Treffer gelandet: Gasparin, Skardino und Palka. Es wird Zeit, dass beim Deutschen Biathlonverband alte Zöpfe - und damit alte Seilschaften - abgeschnitten wird. Der Müssiggang macht ja hoffentlich den Anfang. Also genau der, der das mitzuverschulden hat, warum an so Frauen wie Wilhelm oder Beck so lang festgehalten wurde und die Jugend vernachlässigt wurde. Da kann ich das ganz gut verstehen, dass Magdalena Neuner keinen Bock mehr mit dieser Sippschaft hatte.
4. Den Grund für das schlechte Ergebnis
axelmueller1976 14.02.2014
Zitat von zaunreiter35Heute ist der Tag der Eidgenossen! Erst Viletta, dann Cologna und nun schießt und läuft sich Selina Gasparin zu Silber im Einzel. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu. Dieser Erfolg ist - wenn man die Saison betrachtet - auch sehr verdient. Achja...Glückwunsch auch an die Olympiasiegerin Domratschewa und die Dritte Skardino. Die hatte sich diese Saison über auch gesteigert. Schade, dass die beiden Tschechinnen wieder leer ausgegangen sind. Aber es gibt ja auch noch den Massenstart und die Staffeln. Wenn jemand die deutschen Frauen kritisieren will, dann soll derjenige daran denken, dass Andrea Henkel gefehlt hat und Laura Dahlmeier und Franziska Preuss noch sehr jung sind. Diese beiden und Franziska Hildebrandt sind das erste mal bei olympischen Spielen. Das ist doch wieder was ganz aufregendes. Und von den heutigen ersten Zehn haben nur 3 Starterinnen 20 Treffer gelandet: Gasparin, Skardino und Palka. Es wird Zeit, dass beim Deutschen Biathlonverband alte Zöpfe - und damit alte Seilschaften - abgeschnitten wird. Der Müssiggang macht ja hoffentlich den Anfang. Also genau der, der das mitzuverschulden hat, warum an so Frauen wie Wilhelm oder Beck so lang festgehalten wurde und die Jugend vernachlässigt wurde. Da kann ich das ganz gut verstehen, dass Magdalena Neuner keinen Bock mehr mit dieser Sippschaft hatte.
Hatte doch Prof. Simon schon vor den Spielen genannt. Woher kommen denn plötzlich die überragenden Laufleistungen.Die WADA testet doch nur auf Ladenhüter weil bei einer Sportart mit den höchsten Einschalt-Quoten Alles clean sein muß.
5.
deus-Lo-vult 14.02.2014
Trotz einer StrafMINUTE über 1 Minute schneller als die fehlerfreie Zweite. Wer da keine Manipulation vermutet, der glaubt auch an den Osterhasen.
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Biathlon: Die Verfolgungs-Olympiasieger der Frauen
Jahr Ort Gold
2014 Sotschi Darja Domratschewa (BLR)
2010 Vancouver Magdalena Neuner (GER)
2006 Turin Kati Wilhelm (GER)
2002 Salt Lake City Olga Pyljowa (RUS)
Distanz: 10 Kilometer
Biathlon-Disziplinen
Einzel
Der älteste Biathlon-Wettkampf ist mit 15 Kilometern bei den Frauen sowie 20 Kilometern bei den Männern der längste. Viermal wird geschossen, zweimal liegend, zweimal stehend - im Wechsel. Pro Fehlschuss gibt es eine Strafminute, der Zeitschnellste gewinnt.
Sprint
Mit 7,5 Kilometern bei den Frauen und 10 Kilometern bei den Männern der kürzeste Wettkampf. Erst wird liegend geschossen, dann stehend. Pro Fehler muss eine Strafrunde von 150 Metern absolviert werden. Der Zeitschnellste gewinnt.
Verfolgung
Auch Jagdrennen genannt. Der Sieger des Sprints geht als Erster in die Loipe. 10 (Frauen) beziehungsweise 12,5 (Männer) Kilometer sind zu absolvieren. In den Zeitabständen aus dem Sprintrennen jagt das restliche Feld den Führenden. Viermal wird geschossen, erst zweimal liegend, dann zweimal stehend. Pro Fehler gibt es eine Strafrunde. Wer als Erster das Ziel erreicht, gewinnt.
Massenstart
Die 30 Starter ergeben sich anhand der Weltcupwertung. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen sind zudem alle Medaillengewinner der vorherigen Wettbewerbe automatisch qualifiziert. Vier Schießeinlagen (liegend, liegend, stehend, stehend) stehen auf dem Programm, die Laufstrecke beträgt 12,5 (Frauen) beziehungsweise 15 (Männer) Kilometer. Geht ein Schuss daneben, wartet die Strafrunde (150 Meter). Sieger ist, wer zuerst die Ziellinie überquert.
Staffel
Gestartet wird im Quartett - die Frauen müssen 4x6 Kilometer laufen, die Männer 4x7,5 Kilometer. Jeder Läufer hat bei seinen zwei Schießeinlagen (liegend und stehend) jeweils drei Nachlader (Zusatzschüsse). Reichen diese nicht aus, muss pro nicht getroffener Scheibe eine Strafrunde absolviert werden. Beim Wechsel muss es zwischen den Teamgefährten in der 30 Meter langen Wechselzone einen eindeutigen Körperkontakt geben, sonst droht die Disqualifikation. Die schnellste Staffel gewinnt.
Mixed-Staffel
Das Quartett besteht aus zwei Frauen und zwei Männern. Erst laufen die Frauen jeweils 6, dann die Herren jeweils 7,5 Kilometer. Jeder Starter muss zweimal schießen (liegend und stehend). Es gibt drei Nachlader pro Starter, sonst droht die Strafrunde. Sieger ist das Quartett, welches als erstes im Ziel ist. Das Mixed-Rennen ist 2014 erstmals olympisch.

Quellen: dpa und sid


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