Verfolgung im Biathlon Dahlmeier und Preuß auf Platz zwei und drei

Doppelerfolg für die deutschen Biathletinnen: Laura Dahlmeier und Franziska Preuß kamen in der Verfolgung beide aufs Podium. Sie mussten sich nur Darja Domratschewa geschlagen geben.

Biathletin Dahlmeier (Archiv): Platz zwei in der Verfolgung.
AFP

Biathletin Dahlmeier (Archiv): Platz zwei in der Verfolgung.


Hamburg - Sie lieferten sich auf der Zielgeraden sogar noch ein Duell um Platz zwei und drei: Im Zielsprint besiegte Laura Dahlmeier ihre Teamkollegin Franziska Preuß knapp und wurde Zweite in der Verfolgung beim Biathlon-Weltcup im russischen Chanty-Mansijsk. Nach zehn Kilometern mussten sich die beiden nur der Weißrussin Darja Domratschewa geschlagen geben.

Die beiden Deutschen blieben im Schießen fehlerfrei. Domratschewa musste einmal in die Strafrunde, war aber dennoch nicht einzuholen und feierte ihren neunten Saisonsieg. Der Finnin Kaisa Mäkäräinen reichte Platz vier, um sich die kleine Kristallkugel für den Verfolgungs-Weltcup zu sichern.

Für Dahlmeier ist es der zweite Erfolg in zwei Tagen: Im letzten Sprintrennen der Saison war sie ebenfalls Zweite geworden. "Heute hat alles zusammengepasst, perfekt", sagte Dahlmeier in der ARD: "Es war wichtig, dass ich beim letzten Schießen die Spannung halten konnte. Am Schluss habe ich wirklich hart gefightet und es auf den Zielsprint ankommen lassen. Es ist total cool, dass wir zusammen auf dem Podium stehen."

Preuß gab sich als zufriedene Dritte: "Im Zielsprint habe ich noch nie eine Chance gehabt gegen Laura. Einfach nur Wahnsinn, dass wir zusammen da oben stehen", sagte Preuß. Sie freute sich darüber, dass sie "zum ersten Mal im Wettkampf viermal null geschossen habe".

Drei weitere deutsche Biathletinnen kamen unter die Top 20: Franziska Hildebrand landete auf Rang elf, Luise Kummer auf Platz 15, und Vanessa Hinz wurde 19.

Zum Abschluss der Saison stehen am Sonntag dann noch die Massenstarts (10 und 12.05 Uhr, Liveticker bei SPIEGEL ONLINE) auf dem Programm.

mrr/dpa/sid

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cmann 22.03.2015
1. Da kommt was auf uns zu!
Wer Freude am Biathlonsport hat kommt aus dem Staunen nicht heraus. Ich gehörte Anfangs der Saison zu den Skeptikern was Entwicklung und Erfolge sowohl bei den Herren als auch bei den Damen aufgrund der seinerzeit "durchwachsenen" Schießleistungen betraf (die Miri Gössner wird s wohl nie packen). Was allerdings beide Teams jetzt, da man em Ende der Saison ein Fazit ziehen kann, abgeliefert haben ist phänomenal und einfach toll. Das Ganze Team angefangen von den Trainern über die Techniker und natürlich die Athleten haben einen tollen Job gemacht. Insbesondere die Unbekümmertheit der "Mädels" war einfach erfrischend! Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Saison.
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