Biathlon-Weltcup Bø-Brüder feiern Doppelsieg, Deutsche glücklos

Doppelsieg eines Brüderpaars: Ohne Simon Schempp hatten die deutschen Biathleten in Ruhpolding keine Siegchancen. Stattdessen triumphierten die Norweger Johannes Thingnes und Tarjei Bø.

DPA


Zum Auftakt des Heim-Weltcups in Ruhpolding blieben die deutschen Biathleten in Abwesenheit von Simon Schempp ohne Chance auf den Sieg. Am Ende belegten Andreas Birnbacher und Arnd Peiffer als beste DSV-Athleten im Sprint über zehn Kilometer die Plätze neun und elf. Sie leisteten sich jeweils einen Fehler am Schießstand und kamen letztlich mit 45,3 bzw. 55 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Das norwegische Brüderpaar Johannes Thingnes und Tarjei Bø feierte hingegen beim vierten Weltcup der Saison einen souveränen Doppelsieg. Beide blieben bei den Schießübungen fehlerfrei, Tarjei kam jedoch 3,0 Sekunden später als sein jüngerer Bruder Johannes Thingnes ins Ziel. Den dritten Platz belegte ihr Landsmann Emil Hegle Svendsen (+7,6 Sekunden).

Simon Schempp, im bisherigen Saisonverlauf bereits acht Mal im Weltcup erfolgreich, war aufgrund einer Erkältung nicht an den Start gegangen. "Die Saison ist noch lang. Wir werden nichts übers Knie brechen", sagte Bundestrainer Mark Kirchner in der ARD. Schempp, der vor dem Rennen den dritten Rang im Gesamtweltcup belegt hatte, verlor damit den Anschluss zum Führenden Martin Fourcade aus Frankreich, der im Sprint mit 10,9 Sekunden Rückstand und einem Schießfehler auf Platz vier landete.

lst/sid



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