Weltcup in Antholz Biathletinnen verpassen deutlich die Top Ten

Die deutschen Biathletinnen waren chancenlos: Beim Weltcup in Antholz hat Miriam Gössner als beste Deutsche in der Verfolgung den 20. Platz belegt. Das Manko: Schwächen am Schießstand.

DSV-Skijägerin Gössner: Wurde als 20. beste Deutsche
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DSV-Skijägerin Gössner: Wurde als 20. beste Deutsche


Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Antholz auch in der Verfolgung klar die Podestplätze verpasst und ihr bislang schwächstes Saisonrennen abgeliefert. In Abwesenheit der erkrankten Laura Dahlmeier erreichte Miriam Gössner als beste DSV-Skijägerin nach sieben Schießfehlern den 20. Platz. Bereits im Sprint am Vortag war Gössner mit dem zehnten Rang beste Deutsche - und hatte auch dort Schwächen am Schießstand gezeigt.

Den Sieg sicherte sich trotz eines Schießfehlers die Russin Jekaterina Jurlowa vor der Schweizerin Selina Gasparin (+ zwölf Sekunden) und der Italienerin Dorothea Wierer, die mit 18 Sekunden Rückstand das Ziel erreichte. Sprint-Siegerin Olga Podschufarowa aus Russland war bis zum letzten Schießen souverän in Führung, verfehlte jedoch dort dreimal die Scheibe und wurde nur Achte.

Die Gesamtweltcup-Dritte Franziska Hildebrand erreichte nach vier Schießfehlern nur den 27. Platz. Karolin Horchler wurde 24. - mit nur einem Fehlschuss.

Zum Abschluss des Weltcups in Italien steht für die Frauen am Sonntag (11.30 Uhr/Liveticker SPIEGEL ONLINE) das Staffelrennen auf dem Programm. Dass Spitzenläuferin Laura Dahlmeier und die ebenfalls erkrankte Maren Hammerschmidt für dieses Rennen zurückkehren, gilt als sehr unwahrscheinlich.

jan/sid



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