Biathlon-WM: Deutsche Männer abgeschlagen, Fourcade gewinnt Verfolgung

Die deutschen Männer haben beim Verfolgungsrennen in Ruhpolding das Podest deutlich verpasst. Der Rückstand, mit dem die DSV-Läufer in das Rennen gegangen waren, war nicht mehr aufzuholen. Der Gewinner nach 12,5 Kilometern hieß Martin Fourcade.

Biathlon-WM: Fourcade überragend, Schempp bester Deutscher Fotos
DPA

Hamburg - Die deutschen Biathleten sind im zweiten Einzelrennen der Heim-WM in Ruhpolding zum zweiten Mal leer ausgegangen. In der Verfolgung über 12,5 km war Simon Schempp (2 Schießfehler) vor 28.000 Zuschauer als Neunter bester DSV-Athleten. Sprint-Weltmeister Martin Fourcade aus Frankreich war auch diesmal nicht zu schlagen und verteidigte in 33:39,4 Minuten bei vier Schießfehlern seinen Titel von 2011.

"Heute ging es deutlich besser als gestern. Die zwei Fehler im Schießen waren ärgerlich, aber mit dem neunten Platz kann ich zufrieden sein", sagte Schempp.

Fourcade setzte sich in der letzten Runde an einer Steigung entscheidend vom Schweden Carl Johan Bergman (2 Fehler) ab, der mit 5,2 Sekunden Rückstand Silber gewann. Bronze holte der Russe Anton Schipulin (22,1/1).

"Ärgerlich war, dass ich immer die letzten Schüsse daneben gesetzt habe"

Andreas Birnbacher (3 Schießfehler) belegte Rang zwölf, Arnd Peiffer (3) schob sich auf Platz 17 nach vorne. Michael Greis (3) belegte Rang 23, Florian Graf (4) Platz 38. "Heute war es schon wieder besser, ich hatte super Material. Ärgerlich war, dass ich immer die letzten Schüsse daneben gesetzt habe", sagte Birnbacher.

Männer-Trainer Mark Kirchner war im Gegensatz zum Sprintrennen mit seinen Schützlingen zufrieden: "Es konnte nur um Schadensbegrenzung gehen. Fürs Podest wäre die Null notwendig gewesen."

Im Gesamtweltcup bleibt Fourcade mit 894 Punkten der Führende. Platz zwei belegt weiterhin Emil Hegle Svendsen aus Norwegen (847) vor Andreas Birnbacher (661).

joe/sid/dpa

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