Biathlon-WM Henkel Sechste bei Berger-Sieg

Andrea Henkel leistete sich nicht einen einzigen Schießfehler, lief ein furioses Rennen - trotzdem hat es nicht für eine WM-Medaille gereicht. Als beste deutsche Biathletin kam sie in der Verfolgung auf Rang sechs. Gold sicherte sich die Norwegerin Tora Berger. Ein Debakel erlebte Miriam Gössner.

Biathletin Henkel: Fehlerfreies Rennen
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Biathletin Henkel: Fehlerfreies Rennen


Hamburg - Die deutschen Biathletinnen sind bei der WM im tschechischen Nove Mesto auch im zweiten Einzelrennen leer ausgegangen und haben damit erstmals seit 16 Jahren am Auftaktwochenende keine Medaille geholt. In der Verfolgung der Frauen über 10 Kilometer war die fehlerfreie Andrea Henkel (+49,2 Sekunden Rückstand auf Platz eins) als Sechste beste DSV-Athletin.

Nicht zu schlagen war die überragende Norwegerin Tora Berger. Die Gesamtweltcup-Führende siegte in 28:48,4 Minuten und feierte trotz dreier Schießfehler nach dem Triumph mit der Mixedstaffel bereits ihren zweiten WM-Titel in Nove Mesto. Silber holte sich überraschend die Polin Krystyna Palka (+18,5/2), Bronze die ukrainische Sprint-Weltmeisterin Olena Pidhruschna (+21,5/2).

"Die Ausgangsposition war in diesem Jahr einfach zu schlecht, um auf das Podium zu laufen", sagte Henkel, die vom 33. Platz aus auf die Strecke gegangen war und in der Verfolgung die beste Laufzeit aller Athleten hatte: "Vielleicht wird mir ja noch eine Medaille gebastelt. Ich habe mir für das Einzelrennen ein bisschen Sicherheit geholt."

Goldhoffnung Miriam Gössner verfehlte beim Schießen insgesamt sechs von 20 Scheiben und belegte mit einem Rückstand von 1:53,1 Minuten den 21. Platz. "Wir sind halt keine Maschinen. Es kann nicht immer alles klappen. Aber es gibt ja noch drei Rennen. Und da greifen wir wieder an", sagte sie. Franziska Hildebrand (+1:45,2/3) schob sich noch vor Gössner auf den 17. Rang.

Wenige Stunden zuvor waren bereits die Männer ins Verfolgungsrennen gestartet. Beim Sieg des Norwegers Emil Hegle Svendsen war Erik Lesser auf Rang 14 bester Deutscher.

mib/dpa



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insgesamt 4 Beiträge
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Drummer 10.02.2013
1. Miriam Gössner
wird total überschätzt. Sie sollte zurück zum Langlauf, da stehen wenigstens keine Scheiben.
greentiger 10.02.2013
2. Wer im Gesamtweltcup...
Zitat von Drummerwird total überschätzt. Sie sollte zurück zum Langlauf, da stehen wenigstens keine Scheiben.
...vor der WM auf Platz 4 stand und aktuell mit Sicherheit nicht wesentlich schlechter steht, der gehört zur Weltspitze. Den Biathlon-Weltmeisterschaften wird, verglichen mit dem Weltcup, ein viel zu grosser Stellenwert gegeben. Letztendlich ist das nur eine der Weltcup-Regelveranstaltungen, bei der allerdings alle Disziplinen ausgetragen werden. Da dies jährlich geschieht, fehlt dieser Veranstaltung ein wenig das besondere.
pipingjack 11.02.2013
3. Soldaten und Polizei "Sport"
schon lange bevor die Skijäger Hysterie in BRD ausbrach , gab es so was wie Biathlon auf den Schulen im Osten als " Vor Militärische Erziehung " , als Sport , hierzulande sehr fraglich . Es gibt kaum Zivilisten im Deutschen Team so wie so . Die Looser gehen wohl dann auf die Polizei Streife ?
berggeist2001 12.02.2013
4.
Zitat von pipingjackschon lange bevor die Skijäger Hysterie in BRD ausbrach , gab es so was wie Biathlon auf den Schulen im Osten als " Vor Militärische Erziehung " , als Sport , hierzulande sehr fraglich . Es gibt kaum Zivilisten im Deutschen Team so wie so . Die Looser gehen wohl dann auf die Polizei Streife ?
Und? Was wollen Sie der Welt denn nun mitteilen? PS: Übrigens ich war auf einer Ostschule, aber Biathlon habe ich da nicht trainiert. Wo haben Sie diese Weisheiten denn her?
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