Biathlon-WM Fourcade gewinnt vierte Goldmedaille

Die Festspiele des Martin Fourcade gehen weiter: Bei den Weltmeisterschaften in Oslo hat der Franzose auch im Einzelrennen gewonnen. Die deutschen Biathleten gingen erneut leer aus.

Martin Fourcade
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Martin Fourcade


Martin Fourcade hat bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Oslo seinen insgesamt vierten WM-Titel gewonnen. Der zweimalige Olympiasieger setzte sich im Einzel über 20 Kilometer in 49:13,9 Minuten durch und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr damit erfolgreich. Der Franzose hat bei den Titelkämpfen am Holmenkollen drei Einzeltitel gewonnen, zudem holte er Gold mit der Mixed-Staffel. Für den Weltcup-Gesamtsieger war es der zehnte WM-Titel seiner Karriere.

Den zweiten Platz belegte der Österreicher Dominik Landertinger mit einem Rückstand von 5,1 Sekunden. Dritter wurde dessen Landsmann Simon Eder (+14,4 Sekunden). Die deutschen Männer verpassten erneut eine Medaille. Bester deutscher Starter war Erik Lesser, der auf Platz sieben lief.

Den deutschen Biathlon-Männern droht somit eine WM ohne Einzelmedaille. Nach den Enttäuschungen in Sprint und Verfolgung verpasste das Team um Simon Schempp erneut eine Medaille. Damit ist am Sonntag (16 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) der Massenstart die letzte Hoffnung auf Edelmetall in einem Individualrennen.

bam/dpa

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insgesamt 6 Beiträge
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soehe 10.03.2016
1.
Einmal mehr, was ein Rennen! Glückwunsch an die Beiden & auch an die Dauer-1... es sollte sich langsam rumsprechen: http://diekolumnisten.de/2016/03/03/biathlon-ist-der-bessere-fussball/ PS - warum wird abseits von Bild & Spiegel eigentlich so wenig berichtet? Bei der Zeit zB ist Sport praktisch nur Fußball...
kira47 10.03.2016
2. WM Oslo 2016 20km Männer
Sie können es nicht besser,sonst würden Sie es ja tun!Oder?
zaunreiter35 10.03.2016
3. Werte kira47
Zitat von kira47Sie können es nicht besser,sonst würden Sie es ja tun!Oder?
Wenn Sie an den deutschen Männern zweifeln, dann sollten Sie das nicht tun. Vielleicht wirken bei den Männern ja nicht die Mittelchen aus dem Werdenfelser Land, von denen die deutschen Frauen so abgehen wie Speedy Gonzales. Schauen Sie sich mal im Netz alte Interviews mit Magdalena Neuner während der Spiele von Vancouver an und vergleichen die mit heute. Und schauen Sie sich genau den Gesichtsteint der Damen an. Da wissen Sie dann alles.
carinanavis 10.03.2016
4. Teint
Zitat von zaunreiter35Wenn Sie an den deutschen Männern zweifeln, dann sollten Sie das nicht tun. Vielleicht wirken bei den Männern ja nicht die Mittelchen aus dem Werdenfelser Land, von denen die deutschen Frauen so abgehen wie Speedy Gonzales. Schauen Sie sich mal im Netz alte Interviews mit Magdalena Neuner während der Spiele von Vancouver an und vergleichen die mit heute. Und schauen Sie sich genau den Gesichtsteint der Damen an. Da wissen Sie dann alles.
Trägt Martin Fourcade etwa deshalb immer Bart oder schweren Bartschatten, um seinen Teint zu verbergen? Das von Ihnen unterstellte Steroiddoping (Anabolika, zumeist Testosteronderivate) nützt beim ausdauerlastigen Biathlon praktisch nichts. Bei Sportarten mit hohem Kraft bzw. Schnellkraftanteil wie Sprinten, Schwimmen auf kürzeren Strecken sieht das natürlich anders aus. Zudem kann der Gebrauch relativ leicht nachgewiesen werden. Die DDR-Schwimmerinnen hatten das noch nicht zu befürchten, erst die Muskelchinesinnen in den 1990ern wurden reihenweise erwischt. Der seltsamerweise immer in Topform befindliche Fourcade fährt wohl am besten mit häufigen Minidosen von verschiedenen EPO-Varianten, die derzeit kaum nachweisbar sind. Meldonium ist als osteuropäische Spezialität schon zu riskant, zumal jetzt fast täglich russische Athleten auffliegen.
zaunreiter35 11.03.2016
5. Wundert es Sie denn nicht
Zitat von carinanavisTrägt Martin Fourcade etwa deshalb immer Bart oder schweren Bartschatten, um seinen Teint zu verbergen? Das von Ihnen unterstellte Steroiddoping (Anabolika, zumeist Testosteronderivate) nützt beim ausdauerlastigen Biathlon praktisch nichts. Bei Sportarten mit hohem Kraft bzw. Schnellkraftanteil wie Sprinten, Schwimmen auf kürzeren Strecken sieht das natürlich anders aus. Zudem kann der Gebrauch relativ leicht nachgewiesen werden. Die DDR-Schwimmerinnen hatten das noch nicht zu befürchten, erst die Muskelchinesinnen in den 1990ern wurden reihenweise erwischt. Der seltsamerweise immer in Topform befindliche Fourcade fährt wohl am besten mit häufigen Minidosen von verschiedenen EPO-Varianten, die derzeit kaum nachweisbar sind. Meldonium ist als osteuropäische Spezialität schon zu riskant, zumal jetzt fast täglich russische Athleten auffliegen.
dass die deutschen Vorzeigeathleten und -Athletinnen die halbe Saison über so krank sein sollen und wenn es dann darauf ankommt, dass sie dann mit denen über die Saison Weltbesten sehr gut mithalten bzw. ihnen davon laufen können? Die austrainierte Biathlonmutter Dorin-Habert befindet sich diese Saison über auf einem ebenso stabilen Level wie ihr die WC-Wertung anführender Landsmann, während Gabi Soukalova, die noch in Presque Isle gewonnen hat nun schwächelt, weil sie die Form nicht mehr halten kann. Und Dorothea Wierer läuft einer Rekonvaleszentin namens Dahlmeier hinterher, während eine Mäkärainen überhaupt keine Rolle mehr spielt? Das können Sie doch alles Ihrer Großmutter erzählen!
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