Biathlon-WM Norweger Svendsen gewinnt dritte Goldmedaille

Drittes Rennen, dritter Sieg: Der Norweger Emil Hegle Svendsen ist bislang der überragende Biathlet bei der WM in Nove Mesto. Im Verfolgungsrennen setzte er sich ganz knapp gegen Titelverteidiger Martin Fourcade aus Frankreich durch. Die Deutschen verpassten die Top Ten.

Biathlet Svendsen: Dritter Sieg im dritten Rennen
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Biathlet Svendsen: Dritter Sieg im dritten Rennen


Hamburg - Der Norweger Emil Hegle Svendsen hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto seinen dritten Titel gewonnen. Einen Tag nach seinem Sieg im Sprint setzte sich der 27-Jährige auch in der Verfolgung durch. Zum WM-Auftakt hatte Svendsen Gold mit der Mixed-Staffel gewonnen.

In der Verfolgung musste sich Titelverteidiger Martin Fourcade aus Frankreich wie schon im Sprint geschlagen geben und wurde erneut Zweiter. Dieses Mal war die Entscheidung ganz knapp, Svendsen (1 Strafrunde) setzte sich im Fotofinish gegen Fourcade (2) durch und hatte am Ende 0,03 Sekunden Vorsprung. Bronze ging an den Russen Anton Schipulin (1), der 3,6 Sekunden hinter Svendsen ins Ziel kam.

Bester Deutscher war Erik Lesser auf Rang 14. Er hatte sich vier Schießfehler geleistet und 1:30 Minuten Rückstand auf Svendsen. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ein Platz in den Top 15 ist super, was will ich mehr? Da kann ich mir heute Abend ein Bierchen genehmigen. Beim ersten Schießen hatte ich einen Knick in der Optik. Trotzdem war die Laufleistung heute wieder super und der Ski phänomenal", sagte Lesser.

Die weiteren deutschen Athleten enttäuschten. Simon Schempp (+1:48,9 Minuten/1 Schießfehler) war auf dem 18. Platz zweitbester DSV-Biathlet. Arnd Peiffer (+2:04,3/3) landete auf dem 21. Rang direkt vor Andreas Birnbacher (+2:06,2/3). "Ich bin im Kopf ausgebrannt, ich weiß auch nicht, was los ist", sagte der völlig enttäuschte Birnbacher: "Ich bin nicht mehr in der starken Form, die ich in dieser Saison schon hatte."

Für die Männer geht es am Donnerstag (17.15 Uhr) mit dem Einzel weiter, der Königsdisziplin. Am Samstag (15.15 Uhr) steht die Staffel auf dem Programm und zum Abschluss wartet am Sonntag (15.15 Uhr, alle Rennen im Liveticker bei SPIEGEL ONLINE) der Massenstart.

ham/sid/dpa



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insgesamt 5 Beiträge
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Seite 1
zeradog 10.02.2013
1. Genau das ist das Problem, Herr Lesser
Ich glaube, dass genau diese Sorglosigkeit das Problem ist. Bierchen trinken und nicht über Fehler nachdenken...
un-Diplomat 10.02.2013
2. Aber schön, ...
Zitat von zeradogIch glaube, dass genau diese Sorglosigkeit das Problem ist. Bierchen trinken und nicht über Fehler nachdenken...
... wenn SIE über Fehler nachdenken. Bierchen trinken muss Sie nicht dabei beeinträchtigen, es sei denn Ihre Frau duldet so etwas nicht im Kühlschrank. Also glauben Sie ruhig weiter - die Kirche tut das ja auch.
bernhard 10.02.2013
3. Sprücheklopfer siegen in Deutschland
Zitat von zeradogIch glaube, dass genau diese Sorglosigkeit das Problem ist. Bierchen trinken und nicht über Fehler nachdenken...
Und wenn Sie die Medien betrachten: "vergessen", "abhaken", "es ging doch schon besser", "es lag am Material", "Wind", ... der Sack der Argumente ist beliebig groß in Deutschland. Allen voran die Medien, wie auch der SPIEGEL, die Weltmeister im Schönreden sind. So ist es wirklich hoffnungslos!
Rahvin 10.02.2013
4.
Ach, als wären die Deutschen als Topfavoriten zu dieser WM gefahren. Zum Glück gibt es ja noch die alpine Ski-WM, wo die Österreicher trotz Unsummen Investition bislang eine komplette Enttäuschung abgeliefert haben. Denen bleibt dann nur noch Cordoba.
stevenspielberg 11.02.2013
5.
Zitat von RahvinAch, als wären die Deutschen als Topfavoriten zu dieser WM gefahren. Zum Glück gibt es ja noch die alpine Ski-WM, wo die Österreicher trotz Unsummen Investition bislang eine komplette Enttäuschung abgeliefert haben. Denen bleibt dann nur noch Cordoba.
Oder Bietigehim-Bissingen, das Cordoba des Eishockeys :-(
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