World Curling Tour Betrunkener Olympiasieger randaliert auf dem Eis

2014 holte Ryan Fry mit dem kanadischen Curling-Team Gold bei den Olympischen Winterspielen. Jetzt hat er sich gemeinsam mit seinen Kollegen bei einem Wettbewerb danebenbenommen - und wurde gesperrt.

Ryan Fry
AP

Ryan Fry


Die Kanadier Ryan Fry und Jamie Koe, Chris Schille und DJ Kidby sind bei der Red Deer Curling Classic im Rahmen der World Curling Tour wegen unsportlichen Verhaltens ausgeschlossen worden. Das teilte die World Curling Tour mit. Fry, Olympiasieger von 2014, und seine Teamkollegen hatten betrunken in den Umkleideräumen und auf dem Eis randaliert.

Wade Thurber sagte als Vertreter der Veranstaltung im kanadischen Red Deer CBS Sports: "Sie kamen raus zum Curlen und waren extrem betrunken. Sie zerbrachen Besen und pöbelten. Es war einfach inakzeptabel." Des Weiteren habe es "Schäden in der Umkleide" gegeben. Andere Teams hatten sich darüber beschwert, dass das kanadische Curling-Team Materialien der Konkurrenz umhergetreten habe.

Das Schiedsgericht habe daraufhin einstimmig entschieden, die kanadische Mannschaft vom mit 35.000 US-Dollar (etwa 30.600 Euro) dotierten Wettbewerb auszuschließen.

Fry bat anschließend um Entschuldigung: "Ich habe die Kontrolle verloren und Leute vor den Kopf gestoßen. Ich möchte mich dafür entschuldigen und werde Maßnahmen ergreifen, dass dieses Problem nie wieder auftreten wird."

Die World Curling Tour bat die Veranstalter der Red Deer Curling Classic darum, einen Bericht anzufertigen, auf Grund dessen über weitere Maßnahmen beraten werde.

mfu

Mehr zum Thema


zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.