DEL-Finale gegen Berlin: Mannheim sorgt für Spannung im Meisterrennen

Titelkampf wieder offen: Die Adler Mannheim haben das zweite Finalspiel in der Deutschen Eishockey-Liga gegen die Eisbären Berlin gewonnen und in der "Best-of-Five"-Serie ausgeglichen. Adam Mitchell traf gleich doppelt für die Mannheimer.

Jubelnde Mannheimer: Sieg im zweiten SpielZur Großansicht
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Jubelnde Mannheimer: Sieg im zweiten Spiel

Hamburg - Das Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft bleibt spannend: Mannheim hat das zweite Playoff-Spiel gegen die Eisbären Berlin 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) gewonnen und in der "Best-of-Five"-Serie 1:1 ausgeglichen. Im dritten Spiel am Freitag (19.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) hat wieder Titelverteidiger Berlin Heimrecht, der die erste Partie 2:0 gewonnen hatte.

Nationalspieler Christoph Ullmann (12. Minute) sowie die Kanadier Ken Magowan (33.) und Adam Mitchell (46. und 47.) wahrten vor 13.600 Zuschauern mit ihren Toren die Chance auf den Titel für die Mannheimer, die bislang wie die Eisbären fünfmal seit der Einführung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 1994 triumphiert hatten. Für die Berliner traf Barry Tallackson zum zwischenzeitlichen Ausgleich (14.).

Nach einem Lattenschuss von Steven Wagner (1.) taten sich die Mannheimer allerdings lange schwer, klare Chancen herauszuspielen. Die Berliner hatten durch Mads Christensen (11.) und Richard Regehr (12.) zunächst die besseren Möglichkeiten. Für die Führung sorgte jedoch Ullmann mit seinem achten Playoff-Tor.

Der Treffer löste die Anspannung bei den Gastgebern, plötzlich kamen sie innerhalb weniger Sekunden zu hochkarätigen Chancen, doch Kapitän Marcus Kink scheiterte zweimal an Nationaltorwart Rob Zepp (13.).

Fehlpass von Sifers führt zum Ausgleich

Ein katastrophaler Fehlpass von Verteidiger James Sifers bescherte den Berlinern den überraschenden Ausgleich durch Tallackson. Danach bekamen die Eisbären das Spiel besser in den Griff. Trotzdem war es Magowan mit seinem siebten Playoff-Treffer, der Mannheim wieder in Führung brachte.

Auf dem Weg in die Kabine in der zweiten Pause sorgte Berlins Trainer Don Jackson für einen Eklat, als er Adler-Kapitän Kink zur Rede stellen wollte. Mannheims Manager Teal Fowler musste dazwischen gehen.

In einem hektischen Schlussabschnitt mit zahlreichen Strafminuten verpassten Michael Glumac mit einem Solo (41.) und Lehoux mit einem Lattenschuss (43.) die schnelle Vorentscheidung. Doch dann machte Mitchell mit einem Doppelschlag innerhalb von 74 Sekunden alles klar.

bka/sid

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andreas13053 19.04.2012
Unter Berücksichtigung der Verletztenmisere und der angeschlagenen Spieler Busch und Regehr halten die Eisbären erstaunlich gut mit. Trotzdem bleiben die Eisbären Außenseiter und müssen versuchen morgen das Heimspiel zu [...]
Unter Berücksichtigung der Verletztenmisere und der angeschlagenen Spieler Busch und Regehr halten die Eisbären erstaunlich gut mit. Trotzdem bleiben die Eisbären Außenseiter und müssen versuchen morgen das Heimspiel zu gewinnen, um eine kleine Chance zu haben.
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  • Mittwoch, 18.04.2012 – 22:01 Uhr
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Eishockey-Glossar
Getty Images
Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe 4, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein
2012 Eisbären Berlin
2011 Eisbären Berlin
2010 Hannover Scorpions
2009 Eisbären Berlin
2008 Eisbären Berlin
2007 Adler Mannheim
2006 Eisbären Berlin
2005 Eisbären Berlin
2004 Frankfurt Lions
2003 Krefeld Pinguine
2002 Kölner Haie
2001 Adler Mannheim
2000 München Barons
1999 Adler Mannheim
1998 Adler Mannheim
1997 Adler Mannheim
1996 Düsseldorfer EG
1995 Kölner Haie





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