DEL-Playoffs: Eisbären siegen in letzter Sekunde, Mannheim bejubelt Comeback-Erfolg

Mannheims Mauer: Torschütze beim Sieg gegen Wolfsburg Zur Großansicht
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Mannheims Mauer: Torschütze beim Sieg gegen Wolfsburg

Die DEL-Playoffs bleiben ein Spektakel: Berlin verspielte gegen Hamburg zunächst eine Führung - und bejubelte dann den Siegtreffer in letzter Sekunde. Vorrunden-Meister stand gegen Wolfsburg lange vor dem Aus, drehte dann aber so richtig auf. Köln steht als erstes Team im Halbfinale

Hamburg - Die Eisbären Berlin haben die Viertelfinal-Serie in den DEL-Playoffs gegen Hamburg gedreht und stehen kurz vor dem Halbfinal-Einzug. Der Titelverteidiger entschied das fünfte Match gegen die Freezers eine Sekunde vor Schluss 3:2 (1:0, 1:0, 1:2) und führt die Best-of-Seven-Serie nun mit 3:2-Siegen an.

Die Eisbären erwischten vor 13.700 Zuschauern einen perfekten Start, Vincent Schlenker (3. Minute) traf völlig freistehend. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels verwandelte einen solchen Travis James Mulock (39.) zum zweiten Treffer der Berliner. Von dem Rückstand ließen sich die Hanseaten aber nicht beirren und kamen durch Matthew Pettinger (46.) und Daniel Nielsen (56.) zum 2:2-Ausgleich. Als alle mit der Verlängerung rechneten, erzielte Jens Baxmann (60.) mit der Schlusssirene den umjubelten Siegtreffer für die Eisbären.

Sturm trifft für Köln, Krefeld verkürzt

Nach zuletzt zwei Niederlagen ohne eigenes Tor fehlte Mannheim auch in Spiel fünf gegen Wolfsburg lange die Durchschlagskraft. Die Gäste führten durch die Tore von Tyler Haskins (6.) sowie Aaron Brocklehurst (16.) und waren damit kurz vor dem Halbfinal-Einzug. Dann beendeten die Adler ihre Durststrecke mit einem Doppelschlag zu Beginn des dritten Drittels, Kenneth Magowan (44.) und Frank Mauer (46.) trafen. In der Overtime wurde Florian Kettemer (63.) zum Matchwinner beim 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0)-Sieg. Dennoch liegt Mannheim in der Serie weiterhin 2:3 hinten.

Die Runde der besten Vier haben als erstes Team die Kölner Haie erreicht. Mit einem 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0)-Sieg holte der KEC den vierten Sieg in der Serie gegen Straubing. Star-Zugang Marco Sturm (4.) hatte den Gastgeber früh in Führung gebracht, Matthew Hussey (52.) glich im dritten Drittel aus. So musste auch in Köln die Entscheidung in der Verlängerung fallen, Philip Gogulla (67.) sicherte schließlich den Halbfinal-Einzug.

Zudem hat Ingolstadt in der Serie gegen Krefeld auf 2:3 verkürzt. Die Panther feierten durch die Tore von Thomas Greilinger (6.) und Sean O'Connor (18.) einen 2:1 (2:0, 0:0, 0:1)-Auswärtssieg, Kevin Clark (51.) erzielte den Anschlusstreffer für die Pinguine.

leh/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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1.
kv29 28.03.2013
Muss schon sagen, was die Eisbären und Hamburg da veranstalten ist echt klasse. Aber auch sonst sehr gute Play Offs soweit.
2. Welches Spiel habt ihr denn gesehen?
eardex.com 29.03.2013
"Star-Zugang Marco Sturm (4.) hatte den Gastgeber früh in Führung gebracht" Nein, der Führungstreffer ist erst in der 25. Minute gefallen.
3. schade
santacatalina 29.03.2013
daß straubing raus ist. wenn die mitspielen, ist es immer spannend bis zur letzten sekunde, nichts ist vorhersagbar.
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Kölner Haie: Plötzlich wieder Titelkandidat

Eishockey-Glossar
Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.
Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein (Ergebnis und Gegner)
2014 ERC Ingolstadt (4:3 gegen Köln)
2013 Eisbären Berlin (3:1 gegen Köln)
2012 Eisbären Berlin (3:2 gegen Mannheim)
2011 Eisbären Berlin (3:0 gegen Wolfsburg)
2010 Hannover Scorpions (3:0 gegen Augsburg)
2009 Eisbären Berlin (3:1 gegen Düsseldorf)
2008 Eisbären Berlin (3:1 gegen Köln)
2007 Adler Mannheim (3:0 gegen Nürnberg)
2006 Eisbären Berlin (3:0 gegen Düsseldorf)
2005 Eisbären Berlin (3:0 gegen Mannheim)
2004 Frankfurt Lions (3:1 gegen Berlin)
2003 Krefeld Pinguine (3:2 gegen Köln)
2002 Kölner Haie (3:2 gegen Mannheim)
2001 Adler Mannheim (3:1 gegen München)
2000 München Barons (3:1 gegen Köln)
1999 Adler Mannheim (3:2 gegen Nürnberg)
1998 Adler Mannheim (3:1 gegen Berlin)
1997 Adler Mannheim (3:0 gegen Kassel)
1996 Düsseldorfer EG (3:1 gegen Köln)
1995 Kölner Haie (3:2 gegen Landshut)