DEL-Playoffs Köln deklassiert Straubing, Berlin müht sich gegen Hamburg

Die Kölner Haie haben zum Auftakt der Playoffs ihre Meisterambitionen unterstrichen, die Straubing Tigers hatten im ersten Viertelfinal-Duell keine Chance. Große Probleme hatte Titelverteidiger Berlin. Die Eisbären gewannen ein dramatisches Match gegen die Hamburg Freezers.

Jubelnde Berliner: Späte Wende gegen Hamburg
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Jubelnde Berliner: Späte Wende gegen Hamburg


Hamburg - Köln hat das erste Viertelfinal-Playoff der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Straubing Tigers am Mittwoch 6:1 gewonnen, NHL-Rückkehrer Marco Sturm erzielte sein erstes Saisontor.

Die Straubinger konnten sich über ihre Führung durch Matthew Hussey nicht lange freuen. Eine Minute später erzielte John Tripp das 1:1, Marcel Ohmann schaffte das 2:1 (7./8.). Im zweiten Drittel erhöhte erneut Tripp auf 3:1, ehe Sturm zum 4:1 traf. Chris Minard und Philip Gogulla machten das halbe Dutzend voll.

Auch die Krefeld Pinguine nutzten ihren Heimvorteil und besiegten den ERC Ingolstadt 3:1. Die Krefelder ließen sich durch das 0:1 von Michel Périard nicht lange irritieren. Herberts Vasiljevs und Joshua Meyers brachten die Pinguine noch im ersten Drittel 2:1 in Führung. Im Schlussabschnitt sorgte Vasiljevs vor 6528 Zuschauern für das 3:1.

Die Eisbären Berlin haben in einem spektakulären Spiel den ersten Sieg eingefahren. Der Titelverteidiger setzte nach Verlängerung 6:5 gegen die Hamburg Freezers durch, obwohl die Gäste im ersten Drittel 4:0 in Führung gingen.

Vorjahresfinalist Adler Mannheim ist dagegen überraschend gestolpert: Der Sieger der Vorrunde musste sich den Grizzly Adams Wolfsburg in eigener Halle 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Die nächsten Spiele in der Best-of-Seven-Serie finden am Freitag (19.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) statt.

chp/dpa/sid

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insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
eishockeyoma 21.03.2013
1. Vielen lieben Dank Ihr Grizzlies,
für ein schönes und überraschendes Ergebnis! Ich hoffe auf einen Heimsieg am Freitag für die Wolfsburger! Die Eishockeyspieler machen all das, woran es bei den Spielern des VFK Wolfsburg krankt...Kämpfen, kämpfen und fokussiert spielen. Es ist schön, dass die Fans der Bären so zumindest zu zwei Heimspielen kommen...und wer weiss, wie die ganze Serie endet. ich drücke zumindest die Daumen für die Grizzlies und für den anderen Vetreter der Gattung aus Berlin.
jan-muero 21.03.2013
2. Wob
Ja schön, und dann hat man in 2 Heimspielen soviele Zuschauer wie andere Standorte in 1/2 oder 1/3 Heimspiel. Das geht mir auf die Nerven, dass Standorte wie WOB und auch (u.a.) die anderen Vertreter der Gattung als höchst defizitäre Gesellschaften durch Geld ohne Ende am k...en gehalten werden und die (wenigen) Vereine (GmbHs) ohne solche Gönner sportlich unter "ferner liefen" rangieren. Passt auch gut zu dem Artikel über die Kölner. In diesem Sinne, alles Gute für Straubing und Krefeld in den diesjährigen Playoffs!
rudi_1957 21.03.2013
3. @ eishockeyoma
Ich war letzten Sonntag in Nürnberg - natürlich als Ice Tigers Fan. Nie hätte ich nach dem ersten Drittel geglaubt, daß die das Spiel verlieren könnten, aber Eure Jungs haben über den Kampf zum Spiel gefunden und verdient gewonnen. Glückwunsch zum Weiterkommen, und alles Gute für den Rest der Playoffs. Rudi (Eishockeyopa, mein Vater hat mich im geschätzten Alter von 5 Jahren zum ersten Mal mitgenommen, zum glorreichen SC Riessersee)
tomba35 21.03.2013
4. wie schön, ...
hier auch mal was übers Eishockey zu lesen! Sonst findet man ja die Tendenz, dass eher auch noch über jedes 3.- und 4.-Liga-Fußballspiel berichtet wird als über ein eishockey-spiel. Oder gab es letzte woche hier berichte zu den vor-play-offs, die mir entgangen sind?
vincentvega123 21.03.2013
5. Wolf$burg
Wolfsburg ist im Eishockey genauso unnötig und unbeliebt wie im Fußball. Alleine VW ist es zu verdanken, dass dort überhaupt Spitzensport zu sehen ist. Die Zuschauerzahlen bestätigen das. Das ganze wird nur noch von Red Bull München getoppt. Was im Fußball begonnen hat, wird im Eishockey fortgesetzt, es wird immer mehr ein Spielball von Konzernen und gönnerhaften Hoppelhasen.
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