DEL-Playoffs Köln gleicht in der Finalserie aus

Die Kölner Haie haben das zweite Spiel der Finalserie der Deutschen Eishockeyliga gegen die Eisbären Berlin gewonnen. Das erste Tor der unterhaltsamen Partie fiel bereits nach 61 Sekunden. Die Kölner waren vor allem im Powerplay stark.

Jubelnde Kölner: Frühes Tor, souveräner Sieg
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Jubelnde Kölner: Frühes Tor, souveräner Sieg


Hamburg - Die Kölner Haie haben in der Finalserie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft den Ausgleich geschafft. Der Club siegte im zweiten Spiel der Best-of-Five-Serie 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) bei Titelverteidiger Eisbären Berlin und sorgte somit für den 1:1-Ausgleich. Am Freitag kommt es in Köln zum dritten Spiel (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Marco Sturm hatte die Kölner bereits nach 61 Sekunden in Führung gebracht. Nur zwei Minuten später glich Ryan Caldwell zum 1:1 aus. Andreas Falk schoss das 2:1 für die Haie (9. Minute), ehe Charles Stephens im Schlussdrittel den Endstand herstellte (42.).

Die 14.200 Zuschauer erlebten eine unterhaltsame Anfangsphase. Kaum hatten sie Platz genommen, lag der Puck bereits im Tor der Eisbären. Sturm schoss die Kölner aus dem Getümmel heraus in Führung. Es war bereits das fünfte Playoff-Tor des früheren NHL-Stars. Nur zwei Minuten später bewiesen die Berliner ihre Powerplay-Stärke: Caldwell glich in Überzahl mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1 aus.

Beide Teams spielten weiter nach vorne. Im ersten Drittel trafen jedoch nur die sehr aggressiv auftretenden Kölner noch einmal: Der Schwede Falk, der schon in Spiel eins zweimal getroffen hatte, durfte jubeln.

Im zweiten Drittel hielten beide Teams das spielerische und kämpferische Niveau aufrecht. Chancen gab es auf beiden Seiten - die beste durch Haie-Stürmer Alexander Weiß, der jedoch nur die Latte traf. Eisbären-Goalie Rob Zepp und und sein Gegenüber Danny Aus den Birken mussten mehrfach ihre Klasse beweisen.

Der Schlussabschnitt begann mit einem Unterzahlspiel der Gastgeber, das die Haie zum 3:1 durch Stephens' drittes Playoff-Tor nutzten. Der Treffer zeigte Wirkung beim Meister: Ohne klare Linie rannte er dem Rückstand hinterher. Der Druck nahm zwar stetig zu, und es gab auch einige Berliner Möglichkeiten, doch die Kölner verteidigten geschickt den Vorsprung.

bka/dpa

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