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DEL-Playoffs: Köln und Berlin sweepen sich ins Endspiel

Jubelnde Kölner: Halbfinale gegen Wolfsburg locker gewonnenZur Großansicht
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Jubelnde Kölner: Halbfinale gegen Wolfsburg locker gewonnen

Klare Verhältnisse im DEL-Halbfinale: Köln und Berlin setzten sich gegen Wolfsburg und Krefeld jeweils in nur drei Spielen durch - und machen nun die Meisterschaft unter sich aus. Für die Eisbären geht es um den dritten Titel in Serie.

Hamburg - Erstmals seit 2000 haben die beiden DEL-Finalisten ihre Halbfinals ohne Spielverlust gewonnen. Die Kölner Haie setzten sich in der "Best of five"-Serie 3:0 gegen den EHC Wolfsburg durch, die Eisbären Berlin schlugen die Krefeld Pinguine mit dem gleichen Ergebnis. Beide Clubs feierten damit einen "Sweep", wie eine ohne Spielverlust gewonnene Playoff-Serie genannt wird.

Der Titelkampf über maximal fünf Spiel beginnt am 14. April in Köln. Für Berlin geht es um die bereits siebte DEL-Meisterschaft, es wäre zugleich die dritte in Serie. Köln könnte zum dritten Mal seit Gründung der DEL triumphieren, insgesamt hat der Club bislang acht Meisterschaften feiern können. Beide Clubs standen sich bereits 2008 in den Finalspielen gegenüber.

Die Haie holten sich ihren dritten Sieg gegen Wolfsburg mit einem 4:2 (1:0, 3:1, 0:0)-Heimsieg. Dabei ging das Team von Trainer Uwe Krupp durch Überzahltore von Daniel Tjernqvist (6. Minute) und Philip Gogulla (21.) in Führung, anschließend erhöhten Nathan Robinson (32.) und Charles Stephens (36.). Für die Grizzly Adams trafen lediglich Adrian Grygiel (38.) und Levi Nelson (55.).

Berlin musste deutlich härter kämpfen, um die Serie gegen Krefeld mit dem zweiten Auswärtssieg frühzeitig zu beenden. Beim 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)-Erfolg gingen die Eisbären zwar durch Tore von Frank Hördler (12.) und James Sharrow (17.) in Führung. Zu Beginn des zweiten Drittels glichen die Pinguine aber durch Kevin Clark (23.) und Roland Verwey (27.) aus. Die Partie behielt ihren Rhythmus bei, die nächsten beiden Tore von Jens Baxmann (30.) und André Rankel (43.) gingen wieder an Berlin. Herberts Vasiljevs (44.) konnte für Krefeld mit seinem bereits achten Playoff-Tor zwar mit einem Unterzahltreffer noch einmal verkürzen, der erneute Ausgleich wollte aber nicht gelingen.

In der Saison 1999/2000 hatten zuletzt beide Finalisten in der vorherigen Runde keine Partie verloren. Damals setzte sich Berlin gegen die Berlin Capitals durch, zudem besiegten die München Barons die Kassel Huskies.

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insgesamt 7 Beiträge
e_d_f 07.04.2013
Beide Mannschaften haben den Einzug in das Finale völlig verdient. Köln war das beste Team insgesamt und hat den Titel am meisten verdient!
Beide Mannschaften haben den Einzug in das Finale völlig verdient. Köln war das beste Team insgesamt und hat den Titel am meisten verdient!
persephone1202 07.04.2013
Also, Köln war nicht nur dreimal erfolgreich?! Und ich verstehe nicht, was der letzte Abschnitt mit den Eisbären und den Haien zu tun hat...
Also, Köln war nicht nur dreimal erfolgreich?! Und ich verstehe nicht, was der letzte Abschnitt mit den Eisbären und den Haien zu tun hat...
ginotico 07.04.2013
Ich drücke den Eisbären die Daumen.
Ich drücke den Eisbären die Daumen.
tfghhhf 08.04.2013
warum kommt sowas nicht im free-tv?
warum kommt sowas nicht im free-tv?
Solembum 08.04.2013
Köln könnte zum dritten mal Meister werden. Und der letzte Abschnitt bezieht sich auf den Sweep.
Zitat von persephone1202Also, Köln war nicht nur dreimal erfolgreich?! Und ich verstehe nicht, was der letzte Abschnitt mit den Eisbären und den Haien zu tun hat...
Köln könnte zum dritten mal Meister werden. Und der letzte Abschnitt bezieht sich auf den Sweep.
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  • Sonntag, 07.04.2013 – 17:04 Uhr
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Eishockey-Glossar
Getty Images
Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe 4, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.
Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein
2012 Eisbären Berlin
2011 Eisbären Berlin
2010 Hannover Scorpions
2009 Eisbären Berlin
2008 Eisbären Berlin
2007 Adler Mannheim
2006 Eisbären Berlin
2005 Eisbären Berlin
2004 Frankfurt Lions
2003 Krefeld Pinguine
2002 Kölner Haie
2001 Adler Mannheim
2000 München Barons
1999 Adler Mannheim
1998 Adler Mannheim
1997 Adler Mannheim
1996 Düsseldorfer EG
1995 Kölner Haie





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