Biathlon-Weltcup Herrmann gewinnt auch in der Verfolgung 

Perfektes Biathlon-Wochenende für Denise Herrmann: Die ehemalige Langläuferin hat in Östersund den zweiten Weltcupsieg gefeiert. Die Männer waren weniger erfolgreich.

Denise Herrmann
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Denise Herrmann


Denise Herrmann hat die erkrankte Laura Dahlmeier beim ersten Weltcup des Olympia-Winters erstklassig vertreten: Nach dem Triumph im Sprint gelang der 28-Jährigen auch in der Biathlon-Verfolgung ein echter Coup.

Herrmann gewann zum Abschluss des Weltcups im schwedischen Östersund über 10 Kilometer nach einem erneuten Klasserennen vor der Französin Justine Braisaz. Dreimal schoss sie fehlerfrei, nur beim ersten Stehendschießen zielte sie zweimal daneben. Dank ihrer starken Laufleistung konnte sie das aber wieder gutmachen.

Herrmann war erst im vergangenen Winter vom Langlauf zum Biathlon gewechselt. Maren Hammerschmidt lief auf Rang fünf, Vanessa Hinz wurde Achte. Beide Skijägerinnen erfüllten damit die Olympia-Norm.

Die DSV-Männer haben dagegen in der Verfolgung wegen zu vieler Schießfehler die Podestplätze klar verfehlt. Einen Tag nach Rang drei im Sprint wurde Erik Lesser am Sonntag beim Sieg des Franzosen Martin Fourcade als bester Deutscher Zehnter. Lesser leistete sich insgesamt sechs Strafrunden und hatte am Ende 1:07,1 Minuten Rückstand auf die Spitze. Zweiter wurde der Slowene Jakov Fak vor Fourcades Landsmann Quentin Fillon Maillet.

Arnd Peiffer wurde 15. direkt gefolgt vom Sprint-Fünften Simon Schempp. Der Sprint-Neunte Johannes Kühn kam als 25. ins Ziel, einen Platz dahinter folgte Sprint-Weltmeister Benedikt Doll.

aha/sid



insgesamt 3 Beiträge
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fabian52 03.12.2017
1. Evi Sachenbacher-Stehle...
.. kam auch vom Langlauf zum Biathlon und verlies diesen Zirkus nach einer Saison wegen Dopingverdachtes. Hoffen wir mal, dass Frau Herrmann sauber ist .
jujo 03.12.2017
2. ....
Zitat von fabian52.. kam auch vom Langlauf zum Biathlon und verlies diesen Zirkus nach einer Saison wegen Dopingverdachtes. Hoffen wir mal, dass Frau Herrmann sauber ist .
Das hoffe ich auch immer von jedem(!) Sportler, egal welcher Disziplin und Nationalität. Aber unter der Vorraussetzung das sie sauber ist, müssen sich die Konkurrentinen was einfallen lassen. Bleibt ihre Schießleistung stabil wird sie schwer zu schlagen sein. Eine oder auch zwei Strafrunden mehr, wie heute gesehen, kann sie z.Z. leicht kompensieren.
sozialpeter 03.12.2017
3. Johannes Høsflot Klæbo
schlägt mit 21 Jahren das bisherige Alphamännchen Sundby in einem Langdistanzrennen; in einer Sportart, in der normalerweise nur reifere Jahrgänge schon das volle Aroma entfalten. Hier scheint mir Skepsis weit angebrachter zu sein, als bei Frau Herrmann!
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