Wintersport: Erste Saisonniederlage für deutsche Rodlerinnen

Deutschlands Rennrodlerinnen haben erstmals in diesem Winter ein Rennen nicht gewonnen. Im lettischen Sigulda war die Russin Tatjana Iwanowa erfolgreich. Natalie Geisenberger belegte Rang zwei - und war dennoch zufrieden.

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Rodlerin Geisenberger: Nur Rang zwei in Sigulda

Hamburg - Die deutschen Rennrodlerinnen haben den Sieg im lettischen Sigulda verpasst - wirklich traurig waren sie darüber aber nicht. "Es ist auch schön, wenn mal eine andere Nation gewinnt", sagte Natalie Geisenberger, die Rang zwei belegte und nur von der Russin Tatjana Iwanowa geschlagen wurde. Dritte wurde mit Anke Wischnewski ebenfalls eine Deutsche.

Es war zugleich die erste Niederlage der deutschen Rennrodlerinnen seit zehn Monaten. Zuletzt hatten sie am 25. Februar im russischen Paramonowa nicht gesiegt, als ebenfalls Iwanowa gewonnen hatte.

Geisenberger, die trotz Rang zwei ihre Führung im Gesamt-Weltcup ausbaute, sagte: "Im zweiten Lauf haben wir den Schlitten etwas umgebaut, da haben wir was Geiles rausgeholt. Das hat gezeigt, was heute eigentlich möglich gewesen wäre."

Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tatjana Hüfner verpasste als Vierte um vier Tausendstelsekunden erneut das Podest. Zum dritten Mal in diesem vorolympischen Winter landete Hüfner damit nicht auf den ersten drei Plätzen. Corinna Martini wurde Fünfte.

Unterdessen haben die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt den nächsten Sieg eingefahren. Das Duo machte in Sigulda im vierten Rennen überlegen den vierten Sieg perfekt. Hinter Wendl/Arlt, die ihren 14. Weltcup-Erfolg feierten, landeten die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler auf Platz zwei. Dritte wurden die Italiener Christian Oberstolz und Patrick Gruber. Die WM-Zweiten Toni Eggert und Sascha Benecken landeten nach einem Patzer im zweiten Lauf auf dem achten Rang.

Rießle überrascht in der Kombination

Beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im österreichischen Ramsau ist Fabian Rießle als Dritter überraschend aufs Podest gelaufen. Der 22-Jährige setzte sich im Schlussspurt gegen den Österreicher Mario Stecher durch und feierte den ersten Podiumsplatz des WM-Winters.

Den Sieg sicherte sich Magnus Moan, der 7,4 Sekunden schneller als Rießle war. Durch seinen dritten Sieg in diesem Winter übernahm der Norweger auch die Führung im Gesamtweltcup. Zweiter wurde der Norweger Mikko Kokslien mit 5,9 Sekunden Rückstand.

leh/sid/dpa

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