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Skilanglauf: Norweger dominieren den Heim-Sprint

Langläufer Eisenlauer: Chancenlos in Drammen Zur Großansicht
DPA

Langläufer Eisenlauer: Chancenlos in Drammen

Die deutschen Skilangläufer haben beim Sprint-Weltcup im norwegischen Drammen enttäuscht - spätestens im Viertelfinale kam das Aus. Es siegten mal wieder zwei Gastgeber.

Diesen Sprint-Weltcup hatten sich die deutschen Langläufer anders vorgestellt. Nach guten Ergebnissen in den vergangenen Wochen gab es im norwegischen Drammen einen Rückschlag. Hanna Kolb, Sandra Ringwald und Sebastian Eisenlauer schieden als jeweils Fünfte ihrer Läufe im Viertelfinale aus, alle anderen hatten es gar nicht bis dahin geschafft. Die Siege gingen an Norweger:

Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla setzte sich im klassischen Stil vor ihrer Teamkollegin Ingvild Flugstad Oestberg und der Russin Natalja Matwejewa durch. Weltmeister Petter Northug kam bei seinem ersten Saisonsieg vor seinen Teamkollegen Ola Vigen Hattestad und Eirik Brandsdal ins Ziel.

"Ganz klar: Das war nichts. Wir hatten uns viel mehr vorgenommen.", sagte Männer-Trainer Janko Neuber über das gesamte Team. Eisenlauer konnte er noch in Schutz nehmen. Auf dem schmalen Stadtkurs mit einer 180-Grad-Kurve musste er im Duell mit vier auf gleicher Höhe sprintenden Konkurrenten Tempo herausnehmen, um nicht zu stürzen. "Da war es dann nicht mehr möglich, weiter nach vorn zu kommen", kommentierte Neuber.

Anders sah es bei den Frauen aus. "Da hat man gesehen, dass keine von ihnen heute in der körperlichen Verfassung war, um anzugreifen", sagte der Coach. " Vielleicht war der Wettkampfstress der vergangenen Wochen zu hoch oder die schwierigen äußeren Bedingungen haben zu viel Körner gekostet. Das müssen wir noch analysieren", ergänzte Neuber.

krä/dpa

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