Start in die 20. DEL-Saison: Gib mir Tiernamen!

Von Alexander Siebert

20. DEL Saison: Von Bankdrückern und Rekordspielern Fotos
DPA

Playoffs nach der Hauptrunde, keine Absteiger, selbst der Tabellenzehnte kann am Ende noch Meister werden: Die DEL-Grundlagen sind bekannt. Doch was genau ist die höchste deutsche Eishockey-Liga eigentlich? Und woher kommen die kuriosen Club-Namen? Fakten über eine außergewöhnliche Profiliga.

EHC 80 Nürnberg, Krefelder EV oder Schwenninger ERC: Was klingt wie Eishockey-Vereine einer deutschen Amateurklasse, sind in Wirklichkeit drei Gründungsmitglieder der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), der höchsten deutschen Spielklasse des Eishockeys. Besser bekannt sind diese Teams unter den Namen Thomas Sabo Ice Tigers, Krefelder Pinguine oder SERC Wild Wings.

Der Blick auf die Tabelle der DEL ähnelt schon seit 1994 eher dem Lageplan eines Tierparks. Hinter den teils kuriosen Namen verbergen sich seit dem Ligastart die Profimannschaften zahlreicher deutscher Eishockey-Traditionsvereine.

Den Krefelder EV gibt es beispielsweise schon seit 1939. Mitte der fünfziger Jahre wurden sie Deutscher Meister, 1977 Vizemeister. Der Verein war es auch, der 1994 als einziger von 21 Erst- und Zweitliga-Clubs gegen die DEL-Reform abstimmte, dennoch zog das Team unter dem Namen Krefelder Pinguine in die Liga ein.

Die DEL ist seither die erste deutsche Profiliga, die von einer Betriebsgesellschaft durchgeführt wird, der DEL Betriebs-GmbH. Sie ist ein Zusammenschluss der Clubs. Doch damit diese am Ligabetrieb teilnehmen können, müssen sie ihre Profi-Teams in Kapitalgesellschaften ausgliedern und Gesellschafter der Betriebsgesellschaft werden. Jedes Team ist also gleichzeitig eine Gesellschaft - mit einem Tier- oder Sponsorennamen.

Ihre Geburtsstunde hatte die Liga am 15. September 1994 im Curt-Frenzel-Stadion und der Partie Augsburger Panther gegen Maddogs München. Seitdem ist viel passiert in Deutschlands höchster Eishockeyliga.

Am Abend startet die DEL in ihre 20. Saison. Lesen Sie dazu hier bemerkenswerte Fakten, die man über diese Liga wissen sollte.

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1.
kaitou1412 13.09.2013
Keine Absteiger, ich finds lächerlich.
2.
speedkid18 13.09.2013
Ja Auf- und Abstieg ist wichtig. Warum nochmal?
3. Tiernamen
hr.b.aus.s 13.09.2013
haben dann doch nicht alle Teams. Hätte ja zumindest mal erwähnt werden können. Ansonsten ein eher langweiliger Artikel über den schnellsten, und aus meiner Sicht auch schönsten, Mannschaftssport.
4. stell dir vor es ist eishockey und keine interssierts..
doobiebrother 13.09.2013
bei mir hat das interesse an eishockey genau mit der einfürung der del um 100% nachgelassen. ich war als kind oft beim MERC, plötzlich gab es mienen verein nicht mehr, oder zumindest hiess er nicht mehr so, und die gehassten gegner waren auch weg, oder unter süssen tiernamen... das war mir alles zu doof. noch dazu dieses dämliche liga system mit 95% wertloser spiele, da muss man gegen jeden verein vier mal antreten pro saison, nur um dann festzustellen, das die ersten 50 liga spiele völlig für den a...sind, da man ja als erster genauso wie mit vierzig verlorern spielen als zehnter in die finalrunde kommt. also geht es in diesen ganzen spielen um...garnichts! dieses system mag ja in den usa sinn ergeben, wo man erstmal ligen für ost und west hat, und dann die besten die play offs gegeneinander spielt, aber hier, wo man die play offs gegen die gleichen spielt gegen die man schon vier mal in beutungslosen partien aufeinander traf, und dann nochmal bis zu 7 spiele gegen die gleichen?! das ist höchsten im letzten play off spiel(evtl dem 11. spiel gegen den gleichen gegner) interessant...
5. stell dir vor es ist eishockey und keine interssierts..
doobiebrother 13.09.2013
bei mir hat das interesse an eishockey genau mit der einfürung der del um 100% nachgelassen. ich war als kind oft beim MERC, plötzlich gab es mienen verein nicht mehr, oder zumindest hiess er nicht mehr so, und die gehassten gegner waren auch weg, oder unter süssen tiernamen... das war mir alles zu doof. noch dazu dieses dämliche liga system mit 95% wertloser spiele, da muss man gegen jeden verein vier mal antreten pro saison, nur um dann festzustellen, das die ersten 50 liga spiele völlig für den a...sind, da man ja als erster genauso wie mit vierzig verlorern spielen als zehnter in die finalrunde kommt. also geht es in diesen ganzen spielen um...garnichts! dieses system mag ja in den usa sinn ergeben, wo man erstmal ligen für ost und west hat, und dann die besten die play offs gegeneinander spielt, aber hier, wo man die play offs gegen die gleichen spielt gegen die man schon vier mal in beutungslosen partien aufeinander traf, und dann nochmal bis zu 7 spiele gegen die gleichen?! das ist höchsten im letzten play off spiel(evtl dem 11. spiel gegen den gleichen gegner) interessant...
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Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein
2013 Eisbären Berlin
2012 Eisbären Berlin
2011 Eisbären Berlin
2010 Hannover Scorpions
2009 Eisbären Berlin
2008 Eisbären Berlin
2007 Adler Mannheim
2006 Eisbären Berlin
2005 Eisbären Berlin
2004 Frankfurt Lions
2003 Krefeld Pinguine
2002 Kölner Haie
2001 Adler Mannheim
2000 München Barons
1999 Adler Mannheim
1998 Adler Mannheim
1997 Adler Mannheim
1996 Düsseldorfer EG
1995 Kölner Haie

Eishockey-Glossar
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe 4, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.