Biathlon Weltverband sperrt Athleten wegen Dopingverdachts

Vor dem Weltcup in Kanada hat der Biathlon-Weltverband einen Dopingfall publik gemacht. Name und Nationalität des betroffenen Athleten sind noch geheim, um einen deutschen Starter soll es sich nicht handeln.

Biathlon-Rennen: Unbekannter Starter gesperrt
DPA

Biathlon-Rennen: Unbekannter Starter gesperrt


Der Biathlon-Weltverband IBU hat einen namentlich nicht genannten Athleten vorläufig wegen Dopingverdachts suspendiert. Wie die IBU mitteilte, ist die Sperre zunächst provisorisch. Der Sportler darf vorübergehend nicht an Wettbewerben teilnehmen. Der Athlet, dessen Nationalität noch nicht bekannt wurde, hat nun die Möglichkeit, die B-Probe öffnen zu lassen oder darauf zu verzichten.

Es handelt sich dabei definitiv um keinen Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV). "Wir haben selbst erst über den Newsletter der IBU von dem Vorfall erfahren. Ich kann zu 100 Prozent ausschließen, dass einer unserer Sportler betroffen ist", sagte DSV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach. Die IBU hat sowohl den Sportler, als auch dessen nationalen Verband und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) über den Vorfall informiert.

Die Suspendierung ist zwingend erforderlich, da eine Substanz gefunden wurde, die seit dem 1. Januar 2016 auf der WADA-Verbotsliste steht. Es handelt sich dabei um Hormone und Stoffwechsel-Modulatoren. Die Probe wurde bei einem Weltcup im Januar genommen, die Skijäger absolvierten ihre Rennen zu Beginn des Jahres in Ruhpolding und Antholz. Der Biathlon-Weltcup macht derzeit in Kanada Station, das erste Rennen bestreiten am Abend die Herren (19.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

krä/sid

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Seite 1
axelmueller1976 05.02.2016
1. Den Falschen getestet
Wer gestern in Kanada die Lauf-Leistungen gesehen darf wohl annehmen ,daß einige noch nicht getestet wurden.
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