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WM der Snowboarder und Freestyler: Laböck und Zimmermann jagen die Medaillen

Snowboard-Star Laböck: "Ich weiß auch, dass es passt" Zur Großansicht
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Snowboard-Star Laböck: "Ich weiß auch, dass es passt"

Die Olympischen Spiele waren für sie eine Enttäuschung, jetzt wollen Isabella Laböck und Lisa Zimmermann bei der WM Wiedergutmachung leisten. In Österreich starten die Titelkämpfe der Snowboarder und Freestyler.

Hamburg - Optimismus totz der misslungenen Generalprobe: Auch nach dem verpatzten Weltcup am vergangenen Wochenende in Bad Gastein träumt Isabella Laböck vor der WM der Freestyler und Snowboarder im österreichischen Kreischberg von der nächsten Goldmedaille. "Ich würde meinen Titel gerne verteidigen", sagte die 28-Jährige vor den am Mittwoch startenden Titelkämpfen in der Steiermark: "Ich weiß auch, dass es passt. Ich hoffe, dass es am Kreischberg aufgeht."

Vor zwei Jahren hatte Snowboarderin Laböck bei der WM im kanadischen Stoneham Gold im Parallel-Riesenslalom geholt und dem deutschen Team damit die einzige Spitzenplatzierung beschert. In Kreischberg, wo die Titelkämpfe der Snowboarder und Ski-Freestyler erstmals in einer gemeinsamen WM ausgetragen werden, soll die Ausbeute des deutschen Teams gesteigert werden.

"Wir haben nicht nur ein großes, sondern auch starkes Team, das im Kampf um die Medaillenvergabe ein gewichtiges Wort mitreden kann", sagte Stefan Knirsch, Sportdirektor beim Snowboard Verband Deutschland (SVD). Insgesamt 35 deutsche Athleten reisen in die Steiermark, der SVD stellt 14 von ihnen. Große Hoffnungen ruhen dabei auf der Olympiazweiten Amelie Kober (Fischbachau) und Anke Karstens aus Aschau, Dritte im Parallel-Slalom bei den Olympischen Spielen von Sotschi.

"Natürlich hege ich einen Medaillenwunsch", sagte die 27-jährige Kober - und auch Karstens träumt davon, "eine Medaille mitzunehmen und damit endlich den WM-Fluch zu beenden". Bei ihren bisherigen drei WM-Teilnahmen war die 29-Jährige stets leer ausgegangen.

Podestträume auch bei den Freestylern

Auch die Ski-Freestyler fühlen sich gewappnet für die bevorstehenden Aufgaben. "Natürlich wollen wir die eine oder andere Medaille holen", sagte Heli Herdt, Leiter der Sparte Ski-Freestyle beim Deutschen Skiverband (DSV): "Sonst sollten wir gar nicht erst zur WM fahren."

Dabei scheint insbesondere Crosser Andreas Schauer rechtzeitig zu seiner WM-Form gefunden zu haben. Bei der Generalprobe am vergangenen Wochenende in Val Thorens/Frankreich hatte der 28-Jährige aus Lenggries seinen ersten Weltcupsieg geholt. "Ich gehe nicht davon aus, dass ich jetzt zum Seriensieger werde", hatte Überflieger Schauer zwar gesagt - mit seinem Überraschungserfolg rückte der Deutsche aber unweigerlich in den erweiterten Favoritenkreis auf.

Zu den größten deutschen Medaillenhoffnungen zählt Slopestylerin Lisa Zimmermann. Bei Olympia in Sotschi war die Top-Favoriten zwar aufgrund einer Unachtsamkeit in der Qualifikation gescheitert, anschließend holte sie sich aber souverän den Titel im Gesamtweltcup. Und auch bei der WM will die 18-Jährige für Furore sorgen: "Kreischberg. Here we come", schrieb Zimmermann jüngst bei Facebook.

aha/sid

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