Eishockey: DEB-Team startet Olympiaqualifikation mit Pflichtsieg

DEB-Spieler Flaake, Wolf: Mühsamer Auftakterfolg in der Qualifikation Zur Großansicht
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DEB-Spieler Flaake, Wolf: Mühsamer Auftakterfolg in der Qualifikation

Hauptsache gewonnen: Ohne großen Glanz ist die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele von Sotschi gestartet. Gegen die Niederlande gab es einen Arbeitssieg. Dabei verletzte sich allerdings Stürmer Patrick Reimer.

Hamburg - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in das Olympia-Qualifikationsturnier in Bietigheim-Bissingen gestartet. Die Mannschaft von Trainer Pat Cortina besiegte am Donnerstag die Auswahl der Niederlande 5:1 (2:0, 1:1, 2:0). Die Tore für die DEB-Auswahl erzielten Schweden-Legionär Alex Barta (9. Minute/39.), David Wolf aus Hamburg (12.), Kapitän Michael Wolf aus Iserlohn (48.) und der Kölner Moritz Müller (60.). Für die Niederlande war lediglich Marcel Kars aus Amsterdam (30.) erfolgreich.

Die vermeintlich schwereren Spiele für das Cortina-Team stehen aber erst noch an. Schon am Freitag geht es für die bislang bei Olympiaqualifikationen noch ungeschlagenen Deutschen gegen Italien weiter, die gegen Österreich knapp 2:3 verloren hatten.

Getrübt wurde der deutsche Sieg durch die Verletzung von Patrick Reimer. Der Stürmer aus Nürnberg hielt sich bereits im ersten Drittel des Spiels die Schulter und fuhr mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Bande. Bundestrainer Pat Cortina sprach anschließend von einer Oberkörperverletzung. Ob Reimer ausfällt und ein Stürmer für die restlichen beiden Turnierspiele nachnominiert wird, ist noch unklar.

aha/dpa

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insgesamt 1 Beitrag
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1. Warum erst heute eine Nachricht wert?
willy50 08.02.2013
Schon beachtlich, wie Herrn Putins Olympia Geldverbrennungsmaschine hier hofiert wird, die eigene NM ist da nur zweitrangig...
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.