Eishockey: Düsseldorf erhält Lizenz für die DEL

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Eishockey-Team Düsseldorfer EG: Lizenz für die DEL bekommen

Die Düsseldorfer EG hat dank einiger finanzieller Nachbesserungen die Lizenz für die Deutsche Eishockey Liga bekommen. So wie ein anderer Traditionsclub, der nach zehn Jahren in die DEL zurückkehrt.

Hamburg - Dank eines finanziellen Kraftakts hat der Traditionsclub Düsseldorfer EG die Lizenz für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erhalten. Die DEL bestätigte am Mittwoch, dass sie der DEG und den 13 anderen Clubs die Spielberechtigung für die am 13. September beginnende Spielzeit erteilt habe.

Düsseldorf hatte für die Lizenz in der vergangenen Woche nachbessern müssen. "Wie alle wissen, ist es diesmal nicht leicht gewesen, die Bedingungen inhaltlich und im gegebenen Zeitrahmen zu erfüllen", sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp. Umso mehr freue er sich, "weiterhin erstklassigen Eishockeysport in Düsseldorf bieten zu können".

Die DEG holte in der DEL 1996 ihren bislang einzigen Meistertitel. In der zuvor bestehenden Eishockey-Bundesliga war Düsseldorf über Jahre der dominierende Club, gewann siebenmal die Meisterschaft (1967, 1972, 1975, 1990, 1991, 1992 und 1993). Legendär sind die Duelle der DEG mit dem SB Rosenheim und dem Kölner EC in den achtziger und neunziger Jahren.

Schwenningen nach zehn Jahren zurück in der DEL

Neben der DEG haben auch die Schwenninger Wild Wings die Lizenz erhalten. Damit ist die Rückkehr des Clubs in die oberste deutsche Spielklasse nach zehn Jahren perfekt. Der Zweitliga-Zweite hatte die Lizenz von der Hannover Scorpions GmbH erworben.

"Wir freuen uns, mit Schwenningen einen Traditionsclub in der DEL begrüßen zu können", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Die Wild Wings müssen zum Saisonstart am 13. September beim Mitfavoriten Adler Mannheim antreten. Titelverteidiger Eisbären Berlin eröffnet die Saison beim ERC Ingolstadt. In Krefeld kommt es gleich am ersten Spieltag zum "Straßenbahn-Derby" zwischen den Pinguinen und der DEG.

Zudem teilte die DEL mit, dass in der kommenden Spielzeit die Playoffs ab den Viertelfinals im Best-Of-Seven-Modus gespielt werden. Bislang war es Best of five.

ham/sid

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1. Auf ein Neues
Derwisch 03.07.2013
Nächstes Jahr wird es sicher wieder schwierig. Trotzdem gut. Für Düsseldorf und für Eishockey-Deutschland.
2. Gut gegangen, weiter bangen
carlraus 03.07.2013
Das ist ja erstmal gut gegangen DEG. Freut den Eishockeyfan erstmal! Hoffentlich reicht es sportlich zur Dauerfreude der Dauerkartenkäufer. Und überhaupt die Lage im dt. Eishockey: Der Zweitliga 2. "steigt auf", nicht Meister Bietigheim! Weil Hannover die Lizenz an die Schwäne verkauft hat. Die werden doppelt froh sein, wo es die 2. Liga vielleicht nächste Saison gar nicht gibt (Streit ESBG - DEB). 9 Vereine von Meister Bietigheim bis Weißwasser stünden dann auf der Straße.
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Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein
2013 Eisbären Berlin
2012 Eisbären Berlin
2011 Eisbären Berlin
2010 Hannover Scorpions
2009 Eisbären Berlin
2008 Eisbären Berlin
2007 Adler Mannheim
2006 Eisbären Berlin
2005 Eisbären Berlin
2004 Frankfurt Lions
2003 Krefeld Pinguine
2002 Kölner Haie
2001 Adler Mannheim
2000 München Barons
1999 Adler Mannheim
1998 Adler Mannheim
1997 Adler Mannheim
1996 Düsseldorfer EG
1995 Kölner Haie

Eishockey-Glossar
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe 4, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.