Sieg im siebten Eishockey-Finalspiel München feiert dritten Meistertitel in Serie

Hattrick für München: So spannend die Finalserie insgesamt war, so deutlich fiel das entscheidende siebte Duell mit den Berliner Eisbären aus. In eigener Halle legten die Münchner schon früh den Grundstein für ihre Titelverteidigung.

Jonathan Matsumoto (r.) bejubelt das 2:1
DPA

Jonathan Matsumoto (r.) bejubelt das 2:1


Der EHC Red Bull München ist zum dritten Mal in Folge deutscher Eishockey-Meister. Der Favorit gewann das entscheidende Finalspiel gegen die Eisbären Berlin klar 6:3 (4:1, 1:0, 1:2). Die Gäste konnten ihre Aufholjagd in der Best-of-seven-Serie nach 1:3-Rückstand nach Siegen nicht krönen. Die Eisbären warten seit 2013 auf ihren achten Titel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Die Münchner Konrad Abeltshauser (13. Minute), Jon Matsumoto (16.), Doppeltorschütze Steven Pinizzotto (17./28.), Mads Christensen (20.) und Brooks Macek (47.) sorgten mit ihren Toren für den Heimerfolg. Treffer von Micki Duponts (12.), Jamie MacQueen (45.) und James Sheppard (48.) reichten Berlin nicht zum Titel.

Während die Eisbären nach sieben Erfolgen zwischen 2005 und 2013 erstmals wieder eine Endspielserie verloren, wurden die Münchner das dritte Team nach den Adlern Mannheim und Berlin, dem seit DEL-Bestehen der Titelhattrick mit drei Erfolgen in Serie gelingt.

Der EHC Red Bull München dominiert seit drei Jahren das deutsche Eishockey: Neben den drei Titeln und drei ersten Plätzen nach der Hauptrunde zeigt das vor allem die Playoff-Bilanz der Bayern. Von 45 Partien in der K.o.-Phase gewann München 36, nur neun Matches gingen verloren - davon alleine drei in dieser aus EHC-Sicht erstmals sehr engen Finalserie. Nur den Eisbären gelang es, dem Team von Coach Don Jackson in der Best-of-seven-Serie mehr als eine Niederlage zuzufügen.

chh/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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rolf.scheid.bonn 26.04.2018
1. Tolles, offensives Eishockey ...
... von beiden Mannschaften. Kompliment an beide Teams und Glückwunsch an München. Großes Lob an Berlin, das leidenschaftlich gespielt hat. Ich hätte es den Berlinern gegönnt, ihre große Aufholjagd mit dem Titel zu belohnen. Toll zurück gekämpft!
ach_du_lieber_gott 27.04.2018
2. Die Freude hält sich in Grenzen
Damit ist eine Marionettenmannschaft wieder Deutscher Meister, die keine Nennenswerte Jugendarbeit macht, vor allem durch unsaubere und unfaire Aktionen auffällt, geht los mit Torverschiebeaktionen alla Leggio bis hin zu Checks bei denen man befürchten muß das der Gegener nicht mehr aufsteht und Rudelbildung bei den Schiedsrichtern wenn es mal nicht so läuft wie man es den gern hätte. Dazu gesellt sich ein Trainer, der ein Freund solcher Aktionen ist und versuchte Körperverletzungen (Pinizotto gegen Plachta) als normalen Check hinstellt und den Spieler nicht einbremst wenn dieser den Verletzten auch noch verhönt, sich dann aber über Reguläre Tore beschwert (Siegtreffer Berlin in der Verlängerung). Nein freuen kann man sich über diesen Titel als neutraler Fan nicht, diese Münchner sind eher eine Schande fürs Hockey !
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