Verpassen der Playoffs Kölner Haie trennen sich von neun Spielern

Die Kölner Haie stehen vor einem großen personellen Umbruch: Neun Stammspieler müssen den Eishockey-Klub wegen der verkorksten Saison verlassen. Zudem kommt ein neuer Co-Trainer.

Haie-Coach Sundblad: Neues Team zur neuen Saison
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Haie-Coach Sundblad: Neues Team zur neuen Saison


Hamburg - Die Kölner Haie greifen nach dem Verpassen der DEL-Playoffs zu drastischen Maßnahmen: Der Eishockey-Erstligist trennt sich gleich von neun Stammspielern. Die prominentesten Abgänge sind die beiden schwedischen Ex-Weltmeister Daniel Tjärnqvist und Andreas Holmqvist.

Auch Top-Scorer Mike Iggulden, der langjährige Kapitän John Tripp, Torhüter Sebastian Stefaniszin, Verteidiger Doug Murray und die Stürmer Jamie Johnson, Maxime Sauvé und Chris Minard müssen den achtmaligen Meister verlassen. Der auslaufende Vertrag mit Stürmer Charlie Stephens wurde dagegen um ein Jahr verlängert.

Trainer Niklas Sundblad bekommt zudem Unterstützung von seinem schwedischen Landsmann Petri Liimatainen. Der 45-Jährige erhält einen Vertrag für die kommende Saison als zusätzlicher Co-Trainer neben Franz Fritzmeier. Zuletzt war Liimatainen in der Saison 2013/2014 Sundblads Assistent in Ingolstadt, die beiden führten die "Schanzer" zum Meistertitel. Drei Jahre zuvor war Liimatainen, der 2002 als Spieler mit den Haien den DEL-Titel gewann, schon einmal Sundblads Co-Trainer in Köln gewesen.

Als Elfter der Hauptrunde hatten sich die Haie nicht für die Vor-Playoffs qualifiziert. Die Playoffs finden damit erst zum zweiten Mal in der Geschichte ohne die Haie statt: Seit Einführung der DEL 1994 hatte Köln lediglich 2009 die Endrunde um die Meisterschaft verpasst.

psk/dpa

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