Eishockey-Playoffs Berlin folgt Köln ins Halbfinale

Nach dem vierten Erfolg über die Krefeld Pinguine in der Best-of-seven-Serie haben sich die Eisbären Berlin als zweites Team für das Playoff-Halbfinale qualifiziert. Dort treffen sie voraussichtlich auf die Kölner Haie. Für die Hamburg Freezers wird es dagegen eng.


Hamburg - "Wir müssen eben akzeptieren, dass Berlin sportlich besser war", sagte Krefelds sportlicher Leiter Franz Fritzmeier.  Die Eisbären gewannen im Viertelfinal-Playoff das fünfte Spiel der "best-of-seven"-Serie mit 4:1 (0:0, 2:0, 2:1). Von fünf Begegnungen gegen die Pinguine hatten die Eisbären Berlin lediglich die erste Partie verloren.

Eisbären-Profis Walser (M.): Im Halbfinale wohl gegen Köln
Getty Images

Eisbären-Profis Walser (M.): Im Halbfinale wohl gegen Köln

Der Vorrunden-Spitzenreiter trifft im Halbfinale nun wahrscheinlich auf die Kölner Haie, die den Nürnberg Ice-Tigers gleich viermal in Folge die Grenzen aufgezeigt und sich bereits am Sonntag für die Vorschlussrunde qualifiziert hatten. Für Experten treffen damit die beiden besten Teams dieser Saison schon vor dem Finale aufeinander. Zu dem Duell gegen die Haie käme es nicht, sollten sich noch Ingolstadt und Hamburg qualifizieren.  

Die 4500 Zuschauer im Berliner Wellblechpalast mussten sich in Geduld üben. Die Eisbären kamen in der fünften Playoff-Begegnung gegen Krefeld nur langsam in Fahrt. Nach 36 Minuten durften die Fans dann aber einen Doppelschlag bejubeln, mit dem die Hausherren die Entscheidung zu ihren Gunsten einleiteten.

Für das 1:0 sorgte Nicki Dupont, für den zweiten Treffer war ein Berliner Verteidiger zuständig. Den Schuss von Deron Quint fälschte Daniel Kunce nur 106 Sekunden nach dem 1:0 unhaltbar für seinen Keeper Müller zum 2:0 ab. Im Schlussdrittel legte Steve Walker (49. Minute) auf Vorlage von Stefan Ustorf zum 3:0 nach. Die Pinguine konnten durch Dave Tomlinson (52. ) verkürzen, mussten aber das 1:4 hinnehmen, als Quint in der Schlussminute das leere Tore traf.

Nur noch je ein Sieg fehlen dem achtmaligen deutschen Meister DEG Metro Stars und dem ERC Ingolstadt zum Vorschlussrundeneinzug. Beide liegen im Playoffstand 3:2 in Front. Die DEG schlug die Hamburg Freezers 4:3 (1:1, 0:1, 2:1, 1:0) nach Verlängerung, Ingolstadt triumphierte ebenfalls vor heimischem Publikum 5:0 (2:0, 1:0, 2:0) gegen die Hannover Scorpions.

knu/sid



© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.