Niederlage gegen Lettland Deutschland bei der Eishockey-WM so gut wie ausgeschieden

Niederlage im entscheidenden Spiel: Das DEB-Team hat auch sein Vorrundenspiel gegen Lettland verloren. Ein Einzug ins Viertelfinale ist damit nahezu ausgeschlossen.

Jubelnde Letten (rechts)
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Jubelnde Letten (rechts)


Nach ihrer vierten Niederlage hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Dänemark nur noch eine theoretische Chance auf das Viertelfinale. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag Lettland 1:3 (0:0, 0:1, 1:2) und hat in der Gruppe B weiter nur fünf Punkte.

Um doch noch zum dritten Mal in Folge die K.o.-Runde zu erreichen, müsste die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nicht nur ihre beiden abschließenden Vorrundenspiele am Sonntag (20.15 Uhr) gegen den zweimaligen Weltmeister Finnland und am Dienstag (16.15 Uhr/beide im Liveticker bei SPIEGEL ONLINE; TV: Sport1) gegen Rekord-Olympiasieger Kanada gewinnen. Die Mannschaft bräuchte darüber hinaus Schützenhilfe der Konkurrenz.

Das einzige Tor für den Olympiazweiten von Pyeongchang erzielte der Münchner Dominik Kahun (49.) zum 1:3-Anschluss. Für die Letten trafen Ronalds Kenins (37.), Guntis Galvins (41.) und Andris Dzerins (48.).

mru/sid



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e.pudles 12.05.2018
1. Von der Realität eingeholt
Ja eine WM ist auf viel höherem Niveau angesiedelt als Olympische Spiele. Hier spielen die Vollprofis, während zu den Olymp. Spielen sehr oft nur die zweite Garnitur geschickt wird. Jetzt müssen die Deutschen Spieler wieder auf den Boden der Realität zurückkommen und vor allem ein grosser Teil der Print Medien, welche Deutschland schon mindestens auf Platz 2 sahen. Die Realität (wenn man sie nicht wahrhaben will) kann sehr hart sein.
dernameistprogramm 12.05.2018
2. Erneut sehr schlecht gespielt
... eigentlich so wie bei den Olympischen Spielen.
bran_winterfell 12.05.2018
3. Nur halb richtig...
Natürlich haben Sie recht, das Niveau ist höher hier, nur hat das wenig bis gar nichts mit dem Abschneiden der Deutschen Mannschaft zu tun. Oder denken Sie wirklich, dass die Norweger und Südkorianer bei Olympia oder die Dänen und Letten bei den Qualifikationsturnieren für Olympia wesentlich schlechter besetzt waren als jetzt? Mindestens 50% des Erfolgs macht ein überragender Torhüter aus (hatten wir diesmal nicht), die anderen 50% ist ein bisschen Glück (war diesmal auch nicht unbedingt der Fall). Ist auch o.k., dafür lief es bei Olympia mehr als toll. Was mich aber stört, ist dieses schlechtreden von der Silbermedaille. Völlig egal wer da für Kanada oder Schweden spielte, die hätten allemal gegen die Deutschen gewinnen müssen(!), und ich denke das sehe nicht nur ich so, sondern auch die überwiegende Mehrheit der Schweden und Kanadier. Von daher war Olympia ein Riesenerfolg für uns und eine Blamage für Kanada und Schweden. Punkt.
Crom 12.05.2018
4.
Durch Olympia und der langen Del-Saison gab es viele Absagen zur WM, daher ist der WM-Kader schwächer als der für Olympia. Entsprechend fehlt dann das Quentschen zum Erfolg und wirklich schlecht hat Deutschland nun auch nicht gespielt. Die Plätze 7 - 14 sind beim Eishockey wirklich nahe beisammen. Da kann es mal so und mal so laufen. Da habe ich in der Vergangenheit schon deutlich schlechtere Vorstellungen der DEB-Auswahl gesehen. Also Mund abputzen und nächstes Jahr wieder angreifen. Vielleicht sollte man auch dazu übergehen wieder nur ein Turnier, Olympia oder WM je Jahr zu spielen, so wie es früher war und jetzt bei den Frauen noch ist.
whaller 13.05.2018
5. Gemäss Sturm
hat sich etwas bewegt im deutschen Eishockey. Fragt sich nur was? Diesem Fachmann (und den unzähligen Experten in den Medien) ist im ganzen Überschwang wohl entgangen wie viel «Dusel» zu dieser Olympiamedaille nötig war. Ich denke das aktuelle Standing entspricht der effektiven Stärke bzw. Schwäche im internationalen Vergleich.
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