Eishockey-WM: Deutschland verliert Spiel um Platz drei

Geplatzte Medaillenträume: Die deutsche Nationalmannschaft hat das Spiel um Platz drei bei der WM gegen Schweden verloren. Den zweiten schwedischen Führungstreffer konnten die Gastgeber nicht mehr ausgleichen. Lesen Sie die Höhepunkte der Partie im SPIEGEL-ONLINE-Liveticker nach.

DEB-Torhüter Endras: Unglücklicher Gegentreffer Zur Großansicht
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DEB-Torhüter Endras: Unglücklicher Gegentreffer

++ Für Deutschland ist das WM-Turnier beendet. Den Abschluss des Turniers bildet heute Abend (20.30 Uhr) das Endspiel zwischen Russland und Tschechien. ++

++ Magnus Johansson (Schweden) und Christian Ehrhoff (Deutschland) werden zu den besten Spielern ihrer Teams gewählt. ++

++ Spielende: Deutschland verliert trotz einer starken Leistung 1:3 und wird bei der WM im eigenen Land Vierter. ++

++ 60. Minute: Schweden kontert. Andersson trifft ins leere Tor zum 3:1. Das war die Entscheidung. ++

++ 59. Minute: Deutschland spielt mit sechs Feldspielern. ++

++ 57. Minute: Noch drei Minuten. Nach zwei Zeitstrafen spielen jetzt Vier gegen Vier. ++

++ 57. Minute: Getümmel vor dem schwedischen Tor. Deutschland macht Druck. Schweden kontert. ++

++ 55. Minute: Michael Wolf kommt zum Schuss, bekommt aber nicht genug Druck hinter den Puck. ++

++ 53. Minute: Noch sieben Minuten sind zu spielen. Die Deutschen kämpfen unerbittlich. ++

++ 52. Minute: Schweden ist wieder komplett. Die deutschen Fans singen "Kämpfen, Deutschland, kämpfen". ++

++ 50. Minute: Deutschland in Überzahl. Schafft die Mannschaft zum zweiten Mal den Ausgleich? ++

++ 50. Minute: Deutschland reagiert. Plötzlich liegt der Puck im schwedischen Tor, doch der Treffer zählt nicht. ++

++ Was war das denn? Aus spitzem Winkel schießt Schwedens Andersson aufs Tor. DEB-Keeper Endras rutscht der Puck durch die Schoner. 2:1 für Schweden. ++

++ 44. Minute: Deutschland hat die Zeitstrafe überstanden und greift sofort mit Daniel Kreutzer an. ++

++ 42. Minute: Powerplay für Schweden - wieder wegen Spielverzögerung. ++

++ Für Schweden wäre es die siebte Medaille in den letzten zehn Jahren. ++

++ 41. Minute: Das letzte Drittel für Deutschland und Schweden bei der WM 2010 ist angepfiffen. ++

++ Für Schwedens Coach Bengt-Ake Gustafsson ist es der voraussichtlich letzte Auftritt. Er hatte seinen Rücktritt verkündet. ++

++ Der DEB strebt eine Vertragsverlängerung mit Bundestrainer Uwe Krupp an und hat Gespräche angekündigt. ++

++ 40. Minute: Ende des zweiten Drittels. Eine Druckephase der deutschen Mannschaft bescherte den mittlerweile verdienten Ausgleich. ++

++ 38. Minute: Heikle Situation vor dem deutschen Tor, doch die Schweden können nicht zurückschlagen. ++

++ 36. Minute: Alexander Barta scheitert am schwedischen Torwart - aber der zweite Versuch sitzt. 1:1. ++

++ 33. Minute: Schütz vergibt eine Schussmöglichkeit in Überzahl. ++

++ 30. Minute: Deutschland kommt besser ins Spiel und stemmt sich gegen die drohende Niederlage. Die Partie bleibt offen. ++

++ 28. Minute: Gute Schussmöglichkeit für John Tripp. Doch Schwedens Torhüter pariert. ++

++ Karriereende: Der Berliner Sven Felski hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet - das Spiel um Platz drei ist sein letzter Einsatz. ++

++ 27. Minute: Schweden hat bislang 18 Mal aufs Tor geschossen, Deutschland hingegen nur fünfmal. ++

++ 26. Minute: Braun ist wieder da und gleich gibt es die erste Chance für Deutschland. ++

++ 23. Minute: Zwei-Minuten-Strafe für Deutschlands Constantin Braun wegen Spielverzögerung - nun läuft das schwedische Powerplay. ++

++ 22. Minute: Deutschland findet wenig Mittel, um die schwedische Abwehr in Bedrängnis zu bringen. ++

++ Es geht weiter: Das zweite Drittel läuft. ++

++ Für den Torschützen Pääjärvi-Svensson war es der fünfte Treffer im Laufe des Turniers. ++

++ Zuschauer-Rekord knapp verpasst: Bislang kamen rund 545.000 Zuschauer in die Hallen der Eishockey-WM. 2004 in Tschechien waren es 552.097. ++

++ Noch drei Minuten im ersten Drittel. Mittlerweile hat sich die deutsche Mannschaft von dem Schock erholt, Schweden bleibt aber gefährlich. ++

++ 11. Minute: Felix Schütz taucht alleine vor dem schwedischen Torwart auf, der Ausgleich gelingt ihm aber nicht. ++

++ Großchancen auf beiden Seiten: Plötzlich landet der Puck im deutschen Tor, das Spiel war jedoch schon unterbrochen. ++

++ Schweden macht weiter Druck. Doch DEB-Keeper Endras hält Deutschland im Spiel. ++

++ Das ging schnell: Nach nur drei Minuten liegt Schweden nach einem Treffer von Karl Magnus Pääjärvi-Svensson in Führung. ++

++ In wenigen Minuten wird das Spiel der deutschen Nationalmannschaft um Bronze angepfiffen. ++

Seit 57 Jahren hat die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft keine WM-Medaille mehr gewonnen. Im Spiel um Platz drei beim Turnier im eigenen Land hat sie nun die Chance auf Bronze. Einen Tag nach der Halbfinalniederlage gegen Russland trifft die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp um 16.15 Uhr auf Schweden. Im Finale (20.15 Uhr) stehen sich Russland und Tschechien gegenüber.

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Eishockey-WM: DEB-Team verspielt Führung

WM-Kader Eishockey-Nationalmannschaft
Tor: Kotschnew (Spartak Moskau), Endras (Augsburger Panther), Zepp (Eisbären Berlin)
Verteidigung: Krueger (Cornell University), Holzer (Düsseldorfer EG), Butenschön (Adler Mannheim), Fischer (EHC Wolfsburg), Dietrich (Milwaukee Admirals), Sulzer (Nashville Predators), N. Goc (Hannover Scorpions), Braun (Eisbären Berlin)
Sturm: Felski und Rankel (beide Eisbären Berlin), Wolf (Iserlohn Roosters), Hospelt (EHC Wolfsburg), Tripp (Hamburg Freezers), M. Müller und Ullmann (beide Kölner Haie), Barta (Hamburg Freezers), Hager (Krefeld Pinguine), Schütz und Gogulla (beide Portland Pirates), M. Goc (Nashville Predators)
Eishockey-Weltmeister seit 2000
Jahr Weltmeister
2014 Russland
2013 Schweden
2012 Russland
2011 Finnland
2010 Tschechien
2009 Russland
2008 Russland
2007 Kanada
2006 Schweden
2005 Tschechien
2004 Kanada
2003 Kanada
2002 Slowakei
2001 Tschechien
2000 Tschechien

Fotostrecke
Eishockey-WM 2010: Die Stars der DEB-Auswahl
Modus der Eishockey-WM 2010
In der Vorrunde, die in vier Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt ist, spielt jeder gegen jeden. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, wird um maximal fünf Minuten verlängert ("sudden death"), dabei stehen pro Mannschaft nur vier Feldspieler auf dem Eis. Ist danach immer noch keine Entscheidung gefallen, kommt es zum Penaltyschießen. Die ersten drei Teams jeder Gruppe ziehen in die Zwischenrunde ein, nehmen aber nur ihre gegeneinander erzielten Punkte mit. Die Zwischenrunde wird in zwei Gruppen zu je sechs Mannschaften gespielt. Die ersten Vier jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale, das ebenso wie das Halbfinale im K.o.-System gespielt wird. In dieser Turnierphase werden Spiele um maximal zehn Minuten verlängert, im Finale um 20. Die vier Gruppenletzten der Vorrunde spielen ohne Mitnahme der Punkte in der Relegationsrunde (jeder gegen jeden) zwei Absteiger aus. Sollte die Slowakei, WM-Ausrichter 2011 und damit automatisch qualifiziert, einen der letzten beiden Plätze belegen, steigt auch der Zweitplatzierte ab.