Eishockey-WM: Schweiz und Schweden feiern Finaleinzug
Sieg über den großen Rivalen aus dem Nachbarland: Durch einen Erfolg gegen Finnland hat sich Schweden die Teilnahme am Finale der Eishockey-WM gesichert. Dort trifft das Team nun auf die Schweiz. Die Eidgenossen setzten sich in ihrem Halbfinale sensationell gegen die USA durch.
Hamburg - Schweden steht im Endspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft. Im Halbfinale setzte sich das Team in Stockholm gegen den Erzrivalen Finnland 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) durch. Der achtmalige Weltmeister hat damit die vierte WM-Medaille in fünf Jahren bereits sicher.
In einer Partie, die trotz der großen Rivalität der beiden WM-Gastgeber fair verlief, war Loui Eriksson der Matchwinner. Er schoss das 1:0 nach zehn Minuten und sorgte mit seinem vierten WM-Treffer zum 2:0 für die Vorentscheidung. Die Vorarbeit zu beiden Toren in Überzahl hatten die NHL-Stars Henrik und Daniel Sedin geleistet. Henrik Sedin schoss den Puck 33 Sekunden vor Spielende zum 3:0 ins leere finnische Tor.
Die Schweden, die Revanche für die Niederlage im WM-Endspiel 2011 gegen Finnland nahmen, treffen am Sonntag (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV Sport1) im Finale auf den Sieger der zweiten Halbfinal-Partie zwischen der Schweiz und den USA. Die Amerikaner hatten zuvor Titelverteidiger Russland ausgeschaltet.
Im zweiten Halbfinale besiegte die Schweiz sensationell die USA 3:0 (0:0, 1:0, 2:0). Nino Niederreiter (31.), Julian Walker (51.) und Reto Suri (60.) trafen für das Überraschungsteam dieser WM. Die Schweiz baute zugleich ihre Rekordserie auf neun Siege in neun WM-Partien 2013 aus und greift am Sonntag (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sport1) nach dem ersten Titel. Bislang standen die Schweizer erst einmal im WM-Finale, das sie 1935 daheim in Davos gegen Kanada verloren hatten.
joe/dpa
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Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe 4, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.
| Eishockey-Weltmeister seit 2000 | |
| Jahr | Weltmeister |
| 2013 | Schweden |
| 2012 | Russland |
| 2011 | Finnland |
| 2010 | Tschechien |
| 2009 | Russland |
| 2008 | Russland |
| 2007 | Kanada |
| 2006 | Schweden |
| 2005 | Tschechien |
| 2004 | Kanada |
| 2003 | Kanada |
| 2002 | Slowakei |
| 2001 | Tschechien |
| 2000 | Tschechien |
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