Eisschnelllauf: Beckert triumphiert bei Weltcup-Auftakt

Traumstart in die Saison: Stephanie Beckert hat das erste Weltcup-Rennen über 3000 Meter gewonnen. Im niederländischen Heerenveen fuhr sie schneller als die Konkurrenz aus Tschechien und aus dem Gastgeberland. Claudia Pechstein hingegen enttäuschte.

Eisschnellläuferin Beckert: In 4:04,39 Minuten zum 3000-Meter-Sieg Zur Großansicht
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Eisschnellläuferin Beckert: In 4:04,39 Minuten zum 3000-Meter-Sieg

Hamburg - Die Wintersportarten starten in die Saison, so auch die Eisschnellläufer. Einen perfekten Weltcup-Auftakt hat dabei Stephanie Beckert gefeiert. Die 24 Jahre alte Team-Olympiasiegerin gewann im niederländischen Heerenveen in 4:04,39 Minuten über die 3000-Meter-Distanz. Es war ihr erster Erfolg seit 22 Monaten und ihr sechster Weltcupsieg insgesamt. Zum vierten Mal triumphierte Beckert dabei über die 3000 Meter.

Weltmeisterin und Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien wurde Zweite (4:06,71 Minuten), Platz drei ging an die Niederländerin Jorien Ter Mors (4:06,90). Enttäuschend verlief das Weltcup-Rennen hingegen für Claudia Pechstein: Die 40-Jährige landete in 4:15,01 Minuten abgeschlagen auf dem elften und damit letzten Platz.

Beckert lief nach schwacher Startphase konstant gute Rundenzeiten und ließ die am Ende viertplatzierte Niederländerin Diane Valkenburg (4:07,13) im direkten Duell klar hinter sich. Ihre bei den deutschen Meisterschaften vorige Woche in Berlin aufgestellte Saison-Weltbestzeit von 4:02,88 Minuten verfehlte sie knapp, doch reichte die Zeit, die im letzten Paar laufende Sablikova in Schach zu halten.

Über die 500-Meter-Distanz verpasste Jenny Wolf durch einen Strauchler in der Zielkurve den Sieg. Die 33 Jahre alte Olympia-Zweite kam so komplett aus dem Rhythmus und wurde trotz bester Startzeit in 38,32 Sekunden nur Fünfte.

Der Sieg ging an die südkoreanische Weltmeisterin Lee Sang-Hwa, die sich in 37,85 Sekunden vor der Amerikanerin Heather Richardson (37,95) durchsetzte. "Ich muss mich erst wieder an diese Geschwindigkeiten gewöhnen, seit zwei Jahren war ich nicht mehr so schnell. Ich war zu ängstlich, deshalb lief es in der Kurve nicht so toll", so Wolf.

luk/sid/dpa

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