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Eisschnelllauf: Niederlande feiern Dreifach-Triumph über 1500 Meter

Jorien ter Mors (r.): "Ich habe hier gut auf meine Technik geachtet" Zur Großansicht
AP/dpa

Jorien ter Mors (r.): "Ich habe hier gut auf meine Technik geachtet"

Jorien ter Mors hat ihrer niederländischen Landsfrau und Top-Favoritin Ireen Wüst das Eisschnelllauf-Gold über 1500 Meter weggeschnappt. Den vierten Dreifach-Erfolg der Niederlande machte Lotte van Beek perfekt.

Olympische Winterspiele
Sotschi 2014
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Hamburg - Shorttrack-Spezialistin Jorien ter Mors hat bei den Winterspielen in Sotschi überraschend Eisschnelllauf-Gold über 1500 Meter gewonnen.

Die 24-jährige Niederländerin siegte mit dem olympischen Rekord von 1:53,51 Minuten und verwies damit sogar ihre Teamkollegin und Top-Favoritin Ireen Wüst (1:54,09 Minuten) auf Platz zwei.

"Ich habe hier gut auf meine Technik geachtet. Mein Ziel war es, technisch sauber zu laufen, um den Abstoß gut zu machen", sagte ter Mors nach ihrem Lauf. Lotte van Beek machte als Dritte in 1:54,54 Minuten den Dreifach-Triumph des Oranje-Teams perfekt.

Die 41 Jahre alte Claudia Pechstein belegte in 1:59,47 Platz 19. Monique Angermüller (2:00,32) und Gabriele Hirschbichler (2:01,18) enttäuschten auf den Plätzen 24 und 30.

luk/dpa/sid

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1.
bärchen07 16.02.2014
Zitat von sysopAP/dpaJorien ter Mors hat ihrer niederländische Landsfrau und Top-Favoritin Ireen Wüst das Eisschnelllauf-Gold über 1500 Meter weggeschnappt. Den vierten Dreifach-Erfolg der Niederlande machte Lotte van Beek perfekt. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/eisschnelllauf-niederlande-feiern-dreifach-triumph-ueber-1500-meter-a-953828.html
Bevor gleich die üblichen Verdächtigen einfallen eins vorab. Auf die 1500 m hatte Claudia Pechstein nie eine wirkliche chance und war auch kein Favorit. Sie hat sie nur gelaufen um im Rythmus zu bleiben. Das sie dennoch schneller war als die Spezialistinnen sagt alles.
2. jaja
lehm.44 16.02.2014
hatten da nicht auch schon im Vorfeld Gold festgelegt? Die Athleten hören auch nicht mehr auf Journalisten und Entscheidungsträger.
3. Die Niederlande sind Weltklasse
axelmueller1976 16.02.2014
Zitat von bärchen07Bevor gleich die üblichen Verdächtigen einfallen eins vorab. Auf die 1500 m hatte Claudia Pechstein nie eine wirkliche chance und war auch kein Favorit. Sie hat sie nur gelaufen um im Rythmus zu bleiben. Das sie dennoch schneller war als die Spezialistinnen sagt alles.
Bei den TV-Übertragungen haben einige NL-Trainer versucht die Deklassierung der gesamten Weltspitze mit speziellen neuen Trainingsmethoden zu erklären. Ich denke" Prof. Simon" hat mit Seiner Aussage vor den Spielen nicht zu hoch gegriffen vermutlich hat Er die Sache sogar verharmlost um nicht zu viel Ärger zu bereiten. Scheinbar hat die WADA die Niederlande nicht auf der Landkarte gefunden und deshalb auch die Trainingskontrollen ausgesetzt.
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Eisschnelllauf-Olympiasieger der Männer über 500 Meter
Jahr Ort Gold
2014 Sotschi Michel Mulder (NED)
2010 Vancouver Mo Tae-Bum (KOR)
2006 Turin Joey Cheek (USA)
2002 Salt Lake C. FitzRandolph (USA)
1998 Nagano Hiroyasu Shimizu (JAP)
1994 Lillehammer Alexander Golubew (RUS)
1992 Albertville Uwe-Jens Mey (GER)
1988 Calgary Uwe-Jens Mey (GER)
1984 Sarajevo Sergei Fokitschew (URS)
1980 Lake Placid Eric Heiden (USA)
1976 Innsbruck Jewgeni Kulikow (URS)
1972 Sapporo Erhard Keller (GER)
1968 Grenoble Erhard Keller (GER)
1964 Innsbruck Richard McDermott (USA)
1960 Squaw Valley Jewgeni Grischin (URS)
1956 Cortina Jewgeni Grischin (URS)
1952 Oslo Kenneth Henry (USA)
1948 St. Moritz Finn Helgesen (NOR)
1936 Garmisch Ivar Ballangrud (NOR)
1932 Lake Placid Jack Shea (USA)
1928 St. Moritz B. Evensen (NOR), C. Thunberg (FIN)
1924 Chamonix C. Jewtraw (USA)
Eisschnelllauf-Glossar
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Beim Eisschnelllauf wird auf einem 400 Meter langen Oval gelaufen. Dabei gibt es eine Innen- und eine Außenbahn, gleichzeitig können also zwei Starter laufen. Während jeder Runde tauschen die Läufer einmal die Bahn, sodass die gleiche Distanz zurückgelegt werden muss. Sieger ist derjenige mit der schnelleren Zeit. Im Team-Wettbewerb starten je drei Läufer pro Team gleichzeitig. Hier wird die Zeit des letzten Läufers gewertet, der die Ziellinie überquert.


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