Eicher-Nachfolge Trainer-Duo übernimmt im Eisschnelllauf

Der Posten des Bundestrainers im Eisschnellllauf ist gestrichen. Ein Trainer-Duo soll stattdessen übernehmen. Der bisherige Coach Markus Eicher hatte den Job aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben.

Trainer Ebert: Ein Teil der neuen Doppelspitze
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Trainer Ebert: Ein Teil der neuen Doppelspitze


Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) hat den Posten des Chef-Bundestrainers gestrichen. Eine Doppelspitze soll übernehmen: Helge Jasch, bisher Co-Bundestrainer, übernimmt die Mehrkämpfer, Klaus Ebert ist für die Sprinter zuständig.

Der bisherige Chef-Coach Markus Eicher hatte sich zum 1. Mai aus gesundheitlichen Gründen von seinem Posten zurückgezogen. Auch wenn er wieder stabil sei, müsse er künftig einfach etwas kürzer treten, sagte der 61-Jährige. Er wolle seinem Sport aber als Stützpunkttrainer erhalten bleiben.

Die DESG steht nach der Enttäuschung von Sotschi enorm unter Druck. Das Eisschnelllauf-Team war in Russland erstmals seit 50 Jahren ohne olympische Medaille geblieben. DESG-Sportdirektor Robert Bartko sieht die neue Struktur als zweite Chance für Eisschnelllauf und Shorttrack in Deutschland.

Trainer Jasch: Für die Mehrkämpfer verantwortlich
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Trainer Jasch: Für die Mehrkämpfer verantwortlich

Bartko, der seit vier Monaten im Amt ist, fordert klare Richtlinienkompetenzen und wünscht, dass die nationalen Ziele auch regional Unterstützung finden. Es gelte, die Förderung mit Erfolgen auf dem Eis zurückzuzahlen. "Bei unseren Rahmenbedingungen und dem Know-how wird es uns gelingen, den Anschluss zu schaffen", erklärte Bartkow. Zwei Medaillen bei den nächsten Winterspielen 2018 lautet die erste Vorgabe.

mrr/sid



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