Eisschnelllauf-WM: Pechstein verpasst dritte Medaille knapp

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Eisschnellläuferin Pechstein: Platz vier im Team-Wettbewerb

Blech für Pechstein: Zusammen mit ihren Mannschaftskolleginnen Monique Angermüller und Bente Kraus kam die erfolgreichste deutsche Eisschnellläuferin bei dieser WM im Team-Wettbewerb nur auf den vierten Platz. Der Sieg ging an die Niederländerinnen.

Hamburg - Claudia Pechstein hat bei der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläuferinnen in Sotschi im Team-Wettbewerb ihre dritte Medaille verpasst. Nach Bronze über 3000 und 5000 Meter musste sich Pechstein mit ihren Teamkolleginnen Monique Angermüller und Bente Kraus in 3:05,49 Minuten mit dem vierten Platz begnügen. Der WM-Titel ging an die Top-Favoritinnen aus den Niederlanden (3:00,02 Minuten), die Polen (3:04,90) und Südkorea (3:05,32) klar hinter sich ließen. Die Kanadierinnen, die auf Silberkurs lagen, schieden nach einem Sturz kurz vor dem Ziel aus.

Pechstein war bei dieser WM die erfolgreichste deutsche Athletin. Trotz ihres Alters von 41 Jahren holte sie die einzigen beiden Medaillen für die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). "Ich habe ein paar Tränen laufen lassen", sagte Pechstein nach ihrem dritten Platz über 5000 Meter am Samstag.

Beckert-Manager fordert Konsequenzen

Weniger glücklich agierte Pechstein abseits der Eislaufbahn: Sie hatte ihrer Teamkollegin Stephanie Beckert vor zwei Wochen "vorsätzliche Arbeitsverweigerung" vorgeworfen. Beckerts Manager Klaus Kärcher hat nun Konsequenzen von der DESG gefordert. "Stephanie ist völlig am Ende. Sie hat einfach nicht die Kraft wie Anni Friesinger, die Attacken von Frau Pechstein abzuwehren", sagte Kärcher. "Es muss unbedingt eine Lösung her, damit Stephanie Beckert nicht in letzter Konsequenz ihre Karriere beendet. In jedem anderen Verband wären solche Äußerungen zu einer Mannschaftskameradin sanktioniert worden", so Kärcher.

Beckert kam bei den WM-Rennen in Sotschi nicht über die Plätze sieben über 3000 Meter und fünf über 5000 Meter hinaus. Beim Team-Wettbewerb war sie nicht in der Mannschaft.

joe/sid/dpa

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