Epo-Doping B-Proben bei russischen Biathletinnen positiv

Die Dopingfälle der russischen Biathletinnen Jurjewa und Starych sind bestätigt. Beide Sportlerinnen waren bei den Olympischen Spielen wegen Epo-Dopings gesperrt. Nun fiel auch die B-Probe jeweils positiv aus.

Dopingkontrolle in Sotschi: Jurjewa droht lebenslange Sperre
DPA

Dopingkontrolle in Sotschi: Jurjewa droht lebenslange Sperre


Pokljuka - Für Olympia wurden sie wegen einer positiven A-Probe gesperrt, nun ergab auch die B-Probe, dass die russischen Biathletinnen Jekaterina Jurjewa und Irina Starych mit Epo gedopt haben. Das teilte der Weltverband Ibu mit. Beide Sportlerinnen waren Ende Dezember bei Trainingskontrollen in Pokljuka positiv getestet und daraufhin suspendiert worden.

Starych galt bis zum Dopingbefund als russische Olympia-Hoffnung. Sie muss in der anstehenden Disziplinarverhandlung mit einer zweijährigen Sperre rechnen.

Jurjewa war auch am letzten großen Dopingskandal im Biathlon beteiligt. Im Dezember 2008 war sie zusammen mit Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko ebenfalls des Epo-Missbrauchs überführt worden. Kurz vor der WM 2009 in Pyeongchang war sie dann gesperrt worden. Als Wiederholungstäterin droht ihr eine lebenslange Sperre. Die Ex-Weltmeisterin soll ihre Karriere aber bereits für beendet erklärt haben.

cte/dpa

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