Ski alpin Skistar Neureuther warnt vor Umweltschäden des Skisports

Er ist durchs Skifahren berühmt geworden - und warnt vor den ökologischen Risiken des Ski-Tourismus. Slalomstar Felix Neureuther fordert, der Wintersport müsse "so umweltfreundlich wie möglich" gestaltet werden.

Skifahrer Felix Neureuther
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Skifahrer Felix Neureuther


Felix Neureuther hat sich für mehr Naturschutz und Nachhaltigkeit im Skisport ausgesprochen. "Der Tourismus ist der wesentliche Wirtschaftsfaktor der Alpen, aus diesem Grund brauchen wir den Skilauf, aber wir müssen ihn eben so umweltfreundlich wie möglich gestalten und der Natur ausreichend Ruheplätze erhalten", sagte der 34 Jahre alte Skifahrer aus Garmisch-Partenkirchen dem Magazin "Playboy".

Er fahre "ohne schlechtes Gewissen Ski", bemühe sich aber, seinen ökologischen Fußabdruck klein zu halten. "Wir Skifahrer verbrauchen auch viel Energie und nehmen uns etwas von der Natur. Da bin auch ich gefordert, meinen Teil zum Beispiel beim CO2-Ausstoß beizutragen. Ich baue gerade ein Haus und versuche, das so klimaeffizient wie möglich zu gestalten", sagte Neureuther dem Magazin.

aha/dpa



insgesamt 13 Beiträge
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chense90 09.01.2019
1. Recht hat er der Felix...
... zumindest teilweise... was als erstes dringend verboten gehört sind Geländekorrekturen außer in absoluten Ausnahmefällen. Für Ersatzanlagen zwingend Gutachten vorschreiben und Beschneijngsanlagen UVP-Pflichtig machen. Würde das Skifahrer nicht nur umweltfreundlicher sondern auch schöner und exklusiver machen ... Wer will schon in Disneyl... Ischgl Skifahren?
deklemens 09.01.2019
2. Ökologischer Fussabdruck...
Wenn Felix Neureuther seinen ökologischen Fussabdruck klein halten möchte, müsste er zuerst auf die Wettkämpfe verzichten. Was da, für ein paar wenige Sportler, alles gemacht wird, ich denke nur mal an Olympia in Sotschi, ist mehr als übertrieben.
ptb29 09.01.2019
3. Wie heuchlerisch
Er wird dafür bezahlt, Werbung für Skiausrüster zu machen, die wollen, dass möglichst viele Leute jedes Jahr viele neue aktuelle Skier kaufen. Die Skigebiete haben ihre Landschaft mit Liften zugepflastert. Sie versprechen den Leuten Schnee, also Schneekanonen. Das ist alles nicht ökologisch. Auber Neureuters Rolle ist hier, diesen Wahnsinn zu bewerben.
dasbeau 09.01.2019
4. Wirtschaftsfaktor
"Der Tourismus ist der wesentliche Wirtschaftsfaktor der Alpen, aus diesem Grund brauchen wir den Skilauf" - Nicht alles, was ein Wirtschaftsfaktor ist, muss deswegen auch erhalten werden. Beispiele gibt es diverse in allen möglichen Bereichen: Steinkohlebergbau, Fracking, Walfang, Diesel, Regenwald abholzen, Schleppnetzfischerei, Billigfliegerei, Kreuzfahrten, Schlepperbanden etc.pp. Manchmal macht es durchaus Sinn, sich - früh genug - mit Alternativen auseinanderzusetzen oder auch das "Unmögliche" zu denken: Brauchen wir das tatsächlich oder ginge es uns ohne evtl. sogar besser?
kraftmeier2000 09.01.2019
5. Wenn es diesem
Mann wirklich um Verringerung der Umweltschäden ginge, hätte Er doch schon lange etwas dafür tun können, und zwar mit dem Sport aufhören, oder besser noch Er hätte damit gar nicht erst angefangen. Denn fast alle Sport- Veranstaltungen im Alpinen Skisport gehen doch (Schneekanonen und Wasserverschwendung) nur wenn man die Natur zerstört und Wasser verschwendet, das gilt natürlich auch für die Freizeitläufer, für die Pisten auf diese Weise aufbereitet werden. Ich jedenfalls brauche das nicht, ist zu wenig Schnee da, geht man eben Wandern, macht auch Spaß.
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