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Verunglückter Skispringer Müller: "Am liebsten würde ich irgendwann wieder springen"

Skispringer Müller: "Es geht mir nicht so schlecht, wie ihr vielleicht glaubt" Zur Großansicht
imago/ GEPA pictures

Skispringer Müller: "Es geht mir nicht so schlecht, wie ihr vielleicht glaubt"

Die Zehen kann er schon wieder bewegen: Dem im Januar gestürzten Skispringer Lukas Müller geht es etwas besser. Der Österreicher träumt sogar von einer Rückkehr auf die Schanze.

Der verunglückte Skispringer Lukas Müller befindet sich sechs Wochen nach seinem schweren Sturz bei der Skiflug-WM auf dem langsamen Weg der Besserung. "Ich kann meine Zehen wieder bewegen. Es geht mir nicht so schlecht, wie ihr vielleicht glaubt", sagte der 23 Jahre alte Österreicher auf einer Pressekonferenz im Universitätsklinikum Graz.

Müller war Anfang Januar in Bad Mitterndorf gestürzt, weil sich kurz vor der Landung der linke Ski gelöst hatte. Dabei hatte er sich den sechsten und siebten Halswirbel gebrochen. Damals diagnostizierten die Ärzte eine "inkomplette Lähmung". Der ärztliche Direktor des Klinikums in Graz, Gernot Brunner, hatte die Zeit bis Müller wieder gehen könnte, als "Frage von Monaten oder sogar einem Jahr" bezeichnet.

"Am liebsten würde ich sogar irgendwann mal wieder springen", sagte Müller. Am Mittwoch wird er in ein Rehazentrum überstellt, um dort seine Therapie fortzusetzen. "Ich bin zuversichtlich, dass es mit den verschiedenen Beinfunktionen bergauf gehen wird."

bka/dpa

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