Vierschanzentournee: Bundestrainer verzichtet vorerst auf Schmitt

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster hat Martin Schmitt nicht ins Aufgebot für die Vierschanzentournee berufen. Eine kleine Chance, bei dem Traditionswettbewerb dabei zu sein, bleibt dem 34-Jährigen aber noch.

Skispringer Schmitt: Bangen um Vierschanzentournee Zur Großansicht
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Skispringer Schmitt: Bangen um Vierschanzentournee

Hamburg - Der deutsche Skispringer Martin Schmitt gehört nicht zum Kader für die Vierschanzentournee. Bundestrainer Werner Schuster verzichtete bei seiner Nominierung zunächst auf den 34-Jährigen. Dennoch hat Schmitt noch Chancen auf eine Teilnahme: Beim zweitklassigen Continentalcup am 27. und 28. Dezember im schweizerischen Engelberg kann sich der Mehrfach-Weltmeister empfehlen und einen der drei noch freien Startplätze sichern.

Angeführt wird das deutsche Team bei den Wettkämpfen vom 30. Dezember bis zum 6. Januar in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen von Mitfavorit Severin Freund und Andreas Wellinger. Sicher dabei sind auch die Weltcup-Starter Richard Freitag, Michael Neumayer, Andreas Wank, Karl Geiger und Danny Queck. Zudem nominierte Schuster Tobias Bogner und Maximilian Mechler.

"Ich bin mit meiner Leistung beim letzten Lehrgang in Oberstdorf zufrieden und fühle mich gut für Engelberg vorbereitet. Natürlich ist es mein Ziel, mich mit guten Sprüngen für die Tournee anzubieten", sagte Schmitt. Neben dem A-Kader darf Schuster bei den Heimspringen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen eine weitere sogenannte nationale Gruppe, bestehend aus drei Springern, nominieren.

Schmitt, der seit 1996 stets bei der Tournee vertreten war, hatte bereits Anfang Dezember sein Karriereende angedeutet, sollte er sich nicht für die vier Wettbewerbe der Tournee qualifizieren. "Ich muss mir dann überlegen, ob es noch Sinn macht", hatte er in einem Interview gesagt.

Schmitt feierte bislang insgesamt 28 Einzelsiege, holte zehn WM-Medaillen und wurde 2002 in Salt Lake City Mannschafts-Olympiasieger.

kem/sid/dpa

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1.
ekel-alfred 21.12.2012
Zitat von sysopGetty ImagesSkisprung-Bundestrainer Werner Schuster hat Martin Schmitt nicht ins Aufgebot für die Vierschanzentournee berufen. Eine kleine Chance, bei dem Traditionswettbewerb dabei zu sein, bleibt dem 34-Jährigen aber noch. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/martin-schmitt-nicht-im-dsv-kader-fuer-die-vierschanzentournee-a-874346.html
Jepp, als Kofferträger der anderen Springer. Sorry Martin, aber Du hast im wahrsten Sinne des Wortes den Absprung verpasst! Mach Dich jetzt nicht mehr lächerlich nach all den schönen Triumphen der Vergangenheit. Die Schokoladenfirma wird´s verkraften......
2. Leider zu spät
klauslynx 21.12.2012
Ich denke, es wurde die Entwicklung einer Reihe von Sportlern blockiert .Die Möglichkeit als ein erfolgreicher Sportler aufzuhören wurde durch Schmidt und den ehemaligen auf Schmidt fixierten Trainer egoistisch vertan.
3. Letzter Weltcupsieg: 2002
spasssbremse 21.12.2012
Da hat einer den Absprung schon lange verpasst. Was will er jetzt mit 34 noch machen? Studieren? Naja, irgendein Poestchen beim DSV wird er noch abbekommen.
4. wenn man nur skispringen gelernt hat..
spargel_tarzan 21.12.2012
Zitat von sysopGetty ImagesSkisprung-Bundestrainer Werner Schuster hat Martin Schmitt nicht ins Aufgebot für die Vierschanzentournee berufen. Eine kleine Chance, bei dem Traditionswettbewerb dabei zu sein, bleibt dem 34-Jährigen aber noch. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/martin-schmitt-nicht-im-dsv-kader-fuer-die-vierschanzentournee-a-874346.html
was soll dann werden wenn man schon seit jahren nur noch von der schanze fällt? er könnte mir schon leid tun, doch mit 34 darf man auch von einem herrn schmitt eine gewisse geistige reife erwarten oder ist das schon zu viel verlangt? wenn er geldgeber findet, soll er doch als privatspringer starten, mal gucken wie lange er dann das höhnische gelächter aushällt, denn es wird kommen. er könnte jetzt noch gerade so die kruve kriegen, alles weitere wäre nur noch peinlich aber vielleicht geht es im ja wie einem suchtkranken, der sich immer wieder sagt, ich höre auf und es dann doch nicht macht, bis er irgedwo in der ecke liegt und keinen interessiert es mehr. will er sich das wirklich antun? augenscheinlich ja.
5. frohe weihnachten
gleis_1 21.12.2012
na da haben sich ja die richtigen getroffen, um über martin schmitt zu urteilen: spargel_tarzan, spasssbremse und ekel-alfred. hier gilt wohl nomen est omen? was sich menschen erdreisten über andere zu urteilen. hat der schmitt irgendetwas schlimmes verbrochen? nein, er tut was ihm spaß macht, ob er dabei erfolgreich ist, sollte hier nicht diskutiert werden. solange der bundestrainer ihn nominiert, so what? ich frage mich, ob sie alle ihren job so machen, dass ihre chefs zufrieden sind. sind sie ihr geld wert? wer beurteilt das eigentlich? und solange er seine kohle verdient, ist es doch völlig gleichgültig. immer noch besser seiner leidenschaft nachzugehen, als so ein büro-zombie zu sein, der den arsch nicht mehr hochkriegt. hau rein. schmitt!
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Vierschanzentournee: Sieger seit 2000
Jahr Athlet
2014 Thomas Diethart (AUT)
2013 Gregor Schlierenzauer (AUT)
2012 Gregor Schlierenzauer (AUT)
2011 Thomas Morgenstern (AUT)
2010 Andreas Kofler (AUT)
2009 Wolfgang Loitzl (AUT)
2008 Janne Ahonen (FIN)
2007 Anders Jacobsen (NOR)
2006 J. Ahonen (FIN)/Jakub Janda (CZE)
2005 Janne Ahonen (FIN)
2004 Sigurd Pettersen (NOR)
2003 Janne Ahonen (FIN)
2002 Sven Hannawald (GER)
2001 Adam Malysz (POL)
2000 Andreas Widhölzel (AUT)

Vierschanzentournee: Rekordsieger
Athlet Land Siege
Janne Ahonen Finnland 5 (1999, 2003, 2005, 2006, 2008)
Jens Weißflog Deutschland 4 (1984, 1985, 1991, 1996)
Björn Wirkola Norwegen 3 (1967, 1968, 1969)
Helmut Recknagel Deutschland 3 (1958, 1959, 1961)
Jochen Danneberg Deutschland 2 (1976, 1977)
Veikko Kankkonen Finnland 2 (1964, 1966)
Matti Nykänen Finnland 2 (1983, 1988)
Andreas Goldberger Österreich 2 (1993, 1995)
Hubert Neuper Österreich 2 (1980, 1981)
Ernst Vettori Österreich 2 (1986, 1987)
Gregor Schlierenzauer Österreich 2 (2012, 2013)