Weltcup-Slalom Shiffrin, natürlich Shiffrin

Fünfter Erfolg in neun Tagen: Mikaela Shiffrin ist im Slalom einfach nicht zu besiegen. Die US-Sportlerin gewann auch den Weltcup in Flachau. Trost für die Konkurrenz: Immerhin lag sie nach dem 1. Durchgang nicht an der Spitze.

Mikaela Shiffrin in Flachau
AFP

Mikaela Shiffrin in Flachau


Mikaela Shiffrin hat auch das fünfte Weltcup-Rennen des Jahres gewonnen. Einen Monat vor den Olympischen Winterspielen war die Skirennfahrerin aus den USA beim Flutlicht-Slalom in Flachau am Dienstagabend 0,94 Sekunden schneller als Bernadette Schild aus Österreich. Schild hatte nach dem ersten Durchgang noch vor Shiffrin geführt. Es war der fünfte Erfolg der Amerikanerin innerhalb von neun Tagen.

Die Schwedin Frida Hansdotter auf Rang drei war 1,43 Sekunden langsamer als die dreimalige Weltmeisterin. Nur die legendäre Annemarie Moser-Pröll hat wie Shiffrin vor ihrem 23. Geburtstag 41 Weltcup-Rennen gewonnen.

Beste Deutsche in Österreich war Christina Geiger. Sie rutschte im zweiten Durchgang von Platz 11 auf Rang 14. Marina Wallner verbesserte sich von Platz 23 auf Position 15. Lena Dürr fädelte bereits im ersten Durchgang am siebten Tor ein. Auch Maren Wiesler schied aus und hat nun kaum noch Chancen auf die Qualifikation für Olympia. Für die nationale Norm braucht sie im letzten Slalom vor den Winterspielen mindestens Rang acht.

aha/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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triggero 09.01.2018
1. trost?
wohl eher die endgültige Bestätigung, dass sie den anderen um Längen voraus ist. Unglaublich und fantastisch, was sie auf der schlechten Piste vollbracht hat heute, und das unter Druck"! und dabei bleibt sie auch noch sympathisch, toll!
zaunreiter35 10.01.2018
2. Ein komischer Winter
Da können sich Vlhova, Hansdotter, Holdener oder auch Kristoffersen, Matt und Pinturault anstrengen wie sie wollen, sie kommen an Shiffrin und Hirscher einfach nicht vorbei. Wobei: Gestern hätte es klappen können, wäre die Piste in einem besseren Zustand gewesen. Aber darüber zu diskutieren ist müssig, weil Shiffrin traumwandlerisch auch durch die zuvor eingefahrenen Rinnen dahingleitet. Deshalb kann die Bernadette auch als Erfolg betrachten. Einen zweiten Platz unter Flutlicht in Flachau.
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