Neujahrsspringen Georg Späth fliegt um den Sieg mit

Wie schon zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf sind es nicht Sven Hannawald und Martin Schmitt, die die deutschen Skisprungfans begeistern, sondern Georg Späth und Michael Uhrmann. Nach dem ersten Durchgang in Garmisch-Partenkirchen liegt der 22-jährige Späth mit guten Siegchancen auf Platz zwei.


 Neuer Überflieger: Georg Späth
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Neuer Überflieger: Georg Späth

Garmisch-Partenkirchen - "Ich bin körperlich topfit. Alles geht fast von alleine. Das gibt mir Selbstvertrauen", sagte Späth nach seinem Sprung auf 120,5 Meter, "es macht richtig Spaß." Besser war im ersten Durchgang des Neujahrsspringen von der Olympiaschanze nur der Norweger Sigurd Pettersen (123 Meter), der den Auftaktwettbewerb der Vierschanzentournee in Oberstdorf souverän gewonnen hatte. Auf Platz drei liegt der Finne Janne Ahonen (120), der im K.o.-Duell Hannawald (114,5) klar besiegte.

Der Tournee-Gewinner von 2001/02 war erneut ratlos und enttäuscht. "Irgendetwas passt überhaupt nicht", sagte Hannawald, der nur auf Platz zwölf platziert ist, kopfschütteld, "ich hatte schon mal mehr Freude am Skispringen." Einen guten Sprung zeigte dagegen wieder Michael Uhrmann. Der Vierte von Oberstdorf landete bei 118 Metern, liegt nach dem ersten Durchgang auf Platz sechs und hat wie Späth beste Aussichten auf eine vordere Platzierung in der Gesamtwertung. "Wir greifen jetzt voll an", verkündete Bundestrainer Wolfgang Steiert selbstbewusst.

Die weiteren deutschen Springer Martin Schmitt (14./114,5), Maximilian Mechler (14./114,5) und Jörg Ritzerfeld (28./110) sowie Alexander Herr (29./109) als "lucky loser" qualifizierten sich ebenfalls für den zweiten Durchgang.



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